„Beauty-Ski-Ikone“ Corinne Suter
Die Erfolge der Schweizerin Corinne Suter sind ebenso imposant wie die Liste ihrer überwundenen Verletzungen; Suter ist sowohl Olympiasiegerin (Peking 2022) als auch Weltmeisterin (Cortina d'Ampezzo) in der Abfahrt und hat zudem in der Saison 2019/2020 die Weltcupwertungen in Abfahrt und Super-G für sich entschieden; damit ist Suter trotz teils gravierender Blessuren eine der erfolgreichsten Speed-Damen der letzten Jahrzehnte.
Bei der heutigen Abfahrt in Soldeu (Andorra) hat Suter nach mehr als 4 Jahren wieder ein Weltcup-Abfahrtsrennen gewonnen; damit hat die 31-Jährige unter Beweis gestellt, dass auch künftig noch mit ihr zu rechnen sein wird.

Quelle: https://www.instagram.com/corinnesuter_official
Daneben ist Suter, das unterscheidet sie von der Konkurrenz, auch als Model für die Christian Dior S.A. "unterwegs" und gilt abseits der Rennpisten längst als "Beauty-Ikone".
"Corinne verkörpert die für unser Haus so wichtigen Werte wie Glück, Leidenschaft, Leistung, triumphale Weiblichkeit und Luxus" meint der General Manager von Parfums Christian Dior Schweiz & Österreich bei "Dior".

Quelle: https://www.facebook.com/SuterCorinne
Im "Sonnenlicht" Sutters dürften demnächst auch Malorie Blanc (22), Jasmin Mathis (22) & Delia Durrer (23) oder Daria Zurlinden (21) aufblühen und in den nächsten Weltcup-Saisonen für Schweizer Erfolge sorgen; im Unterschied zum österreichischen "Nachwuchs" (Lena Wechner (25), Anna Schilcher (25) oder Emily Schöpf (25)) besteht bei den SchweizerInnen kein Mangel an talentierten Speed-Hoffnungen; der ÖSV hat nicht nur bei den Herren den Nachwuchs völlig vernachlässigt und steht jetzt vor den Trümmern seines absurden Festhaltens an AthletInnen, die den "Durchbruch" nie geschafft haben (u.a. Ariane Rädler, Riccarda Haaser, Nadine Fest oder Christina Ager); bei den Speed-Herren ist die Liste noch viel länger (u.a. Stefan Babinsky, Daniel Danklmaier, Andreas Ploier, Daniel Hemetsberger, Stefan Rieser oder Otmar Striedinger).
Ob es sich dabei um falsch verstandene Loyalität oder ein Faible für erfolglose Dauernachwuchshoffnungen handelt, müssten die Verantwortlichen im ÖSV beantworten; Tatsache ist leider, dass mit solchen AthletInnen keine Rennen zu gewinnen und keine dauerhaften Erfolgte zu erzielen sind.
Chr. Brugger
27/02/2026
