Das Dilemma des Andreas B.

07.03.2026

Wenn Gerald John vom "Standard" den SPÖ-Parteitag als Intelligenztest für die Sozialisten tituliert, hat er damit durchaus Recht.

Die Abstimmung war daher gleichsam der Elchtest für ein rotes, reichlich marodes Vehikel bzw. eine parteiinterne § 57a KFG-Begutachtung; kann oder darf man damit überhaupt noch weiterfahren oder muss man es endgültig auf einem Schrottplatz entsorgen?

Quelle: https://www.farmersalmanac.com/fata-morgana-mirage

Mit 81,51% Zuspruch darf Babler mit seiner roten Rostlaube noch ein paar Kilometer absolvieren; weit wird er aber damit nicht kommen; man sollte nicht verkennen, dass nicht die sozialistische Schrottlaube das eigentliche Problem ist, sondern ihr "Lenker", der scheinbar weder über einen Führerschein verfügt noch in der Lage ist, den Verkehr rund um ihn herum im Auge zu behalten; manche meinen sogar, Andreas Babler sei nicht nur politisch ein Geisterfahrer, der noch dazu mit Vollgas am Pannenstreifen unterwegs wäre.

Tatsache ist, dass Babler endlich vom vollmundigen "Ankündigen" ins Tun und Umsetzen kommen muss; gemessen wird er nicht an seinen unzähligen gebrochenen Versprechen bzw. an dem, was er bislang schuldig geblieben ist.

Billigeres Wohnen, billigere Lebensmittel, billigere Energie – das wurde versprochen und nicht gehalten; Babler wird daher, und das berechtigt, als weltfremder Dampfplauderer bezeichnet und hat politisch im ersten Jahr seiner Regierungstätigkeit nichts zustande gebracht.

Sofern sich Babler mit seiner roten Klapperkiste nicht in Bälde in einem Straßengraben wiederfinden will, sollte er in absehbarer Zeit in die Spur finden und seinen durchaus hehren "Ansagen" Taten folgen lassen.

Ob er dabei 81,51% Rückhalt in der eigenen Partei hat, 99% oder 51%, ist völlig einerlei; das kluge Wahlvolk wird Babler ja niemals am parteiinternen Zuspruch messen; entscheidend für ihn und seine roten Genossen wird sein, dass das gemeine Staatsvolk von dem profitiert, was Babler laufend in Aussicht stellt, sich aber bisher immer nur als Fata Morgana erwiesen hat.

Der nächste Elchtest steht daher schon unmittelbar bevor; denn Babler hat angekündigt, dass man "dieses Mal" speziell die Preiserhöhungen bei Erdöl und Erdgas nicht ungehindert durchs Land rauschen lassen wird; sofern daher beispielsweise in die Preise für Diesel und Benzin in den nächsten 10 Tagen nicht staatlicherseits eingegriffen wird, darf sich Babler bereits auf die nächsten öffentlichen "Abreibungen" freuen; es kann nicht sein, sich immer dann, wenn etwas nicht umsetzbar ist, auf die Koalitionspartner hinauszureden bzw. darauf, "das stünde nicht im Regierungsprogramm"; wenn selbst die zentralsten Anliegen der SPÖ in dieser Regierung nicht umsetzbar sind, dann hat die SPÖ dort auch nichts verloren.

Übrigens: Den Intelligenztest haben die Sozialisten heute bestanden - 81,51% haben zwar nichts mit einer "Hochbegabung" zu tun, von einer "Minderbegabung" zu schreiben wäre aber falsch; das Ergebnis ist insofern "mittelwertig".

Chr. Brugger

07/03/2026