Der Lauf der Dinge in der Republik
Als "gestandener" Österreicher braucht man schon einen "guten Magen" um das, was sich vor unser aller Augen abspielt, noch einigermaßen verdauen zu können, ohne dabei gesundheitliche Schäden zu riskieren.
Gesundheitliche Beeinträchtigungen wären derzeit ohnedies nicht zu "empfehlen"; das Gesundheitssystem ist dank seines föderativ-feudalen Durchdrungenseins und vor dem Hintergrund politischen Versagens am Ende seiner Halbwertszeit angelangt.
Auf das, was früher einwandfrei funktioniert hat, können wir uns heute nichts mehr einbilden.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Politisches_System_Österreichs#/media/Datei:Verwaltungsgliederung_Österreichs.svg
Apropos Einbildung: Dem Thema Bildung geht es nicht anders als dem Thema Gesundheit; es kann seine eigenen Verfallserscheinungen nicht länger kaschieren; derjenige, der bereits die Bildung in Wien mutwillig und durch fatale Maßnahmen ruiniert hat, ist jetzt am besten Weg, seine bildungsmäßige Vernichtungspolitik sogar auf das gesamte Staatsgebiet auszudehnen; im Verbund mit der Integrationsbeauftragten des Landes führt das zu einem Kahlschlag der restlich verbliebenen Intelligenzija; beim Attentat auf die Restbestände des Bildungsniveaus ist auch unsere wissenschaftsferne und forschungsfremde Frauenversteherin beteiligt; wer ein Universität von innen und eine Hochschule von außen gesehen hat, darf seine universitären Eitelkeiten ECTS-Punkte-mäßig befriedigen und am Ende den Beweis antreten, dass er sich für den Arbeitsmarkt als unfähig erweist.
Mit diesem Ergebnis wiederum hadert der Oberökonom des Landes; die Suche nach Fachpersonal verläuft "ergebnisloser" als gewünscht oder befürchtet; und selbst in der Politik bzw. staatsnahen Betrieben ist man mit "Holzköpfen" reichlich gesegnet und gut bestückt; frei nach dem Motto "wer länger studiert ist später arbeitslos" fallen die Alibistudierten am Ende dem sozialen Netz anheim, das wiederum dank "fremder" Hilfe nicht nur überfüllt, sondern durchlässig geworden ist wie ein Sieb.

Quelle: https://bildung-tirol.gv.at/schule-unterricht/das-oesterreichische-schulsystem
Das wiederum schmeckt unserer "Sozialtante" gar nicht; die weiß aber schon mit "ihren" 400.000 Arbeitslosen und ca. drei Millionen Pensions-Empfängern nichts anzufangen – und so sehen sie bzw. unser soziales System dann eben auch aus.
Weil wir schon beim Thema "Aussehen" sind; auch die Chefamazone bzw. unsere "Mutter aller Schlachten" hat ein optisches Problem; das Bild, das die heimische "Armee" abgibt, ist furchteinflößend; zwar nicht für potenzielle Feinde, sondern vielmehr für das Sicherheitsgefühl aller ÖsterreicherInnen; man hat die Verteidigungsfähigkeit unseres Militärs einem mehr als 40-Jahre andauernden Dauerschlaf geopfert und reibt sich jetzt schlaftrunken und ausgenüchtert die Augen; wie kann es sein, dass hierzulande niemand für sein Vaterland in den Krieg ziehen und sein Leben für die Heimat opfern will?

Quelle: https://www.austriandemocracylab.at/covid-19-trifft-auf-gesundheitspolitik/
Die Augen reiben sich auch jene, die für eine Entbürokratisierung bzw. den Abbau sinnbefreiter Vorschriften verantwortlich sind; erst nach 30 Jahren in der EU hat man realisiert, dass unser Rechtssystem entartet und nicht länger praktikabel ist; in Wahrheit ist es leider so, dass man in den verstaubten Stuben dieser Republik den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht und völlig den Überblick darüber verloren hat, was wann wo und warum bzw. wie geregelt wurde; die ehemalige Rechtskultur, auf die unser Land stolz sein konnte, ist dermaßen erodiert, dass man sie nicht wiedererkennt; man hat es mühelos "geschafft", die "Reinheit der Rechtslehre" im Sinne Hans Kelsens am Altar des unionseuropäischen Regulierungswahns zu opfern – Chapeau, das muss man erst einmal zustande bringen.
Was aber soll man unseren "Entbürokratisierungsexperten" schon groß vorwerfen? Sie können sich naturgemäß nur im Rahmen ihrer aller intellektuellen Fähigkeiten bemühen – immerhin, sie bemühen sich; der Wille gilt ja ohnedies fürs Werk; wenn nichts herauskommt, drücken wir die Augen zu und alles wird gut.
Gut hält sich auch unser Marxist aus Traiskirchen, der sein politisches Dasein einem Excel-Fehler verdankt; was sich vor und nach dem 03.06. des Jahres 2023 ereignet hat, hat der "rote Baron" scheinbar zum Credo seiner Amtszeit erhoben; peinlich bis zur 3. Potenz und einzigartig in der 2. Republik; wenn es nach ihm selbst gegangen und am Abend des 29.09.2024 der "roten Balken" tatsächlich "hinaufgeschossen" wäre, wäre am 10.09.2025 nicht bloß ein "Vize" lässig an einer New Yorker Straßenlaterne gelehnt; was für ein Bild wäre das gewesen?

Quelle: https://www.parlament.gv.at/aktuelles/news/Wahl-2024-Endergebnis-liegt-vor
Da ich mir nicht ausmalen will, was geschehen wäre, wenn sich auch das Ergebnis vom 29.09.2024 als fehlerhaft erwiesen hätte, ende ich an dieser Stelle; vielleicht wäre es aber keine schlechte Idee, dass man bei den Sozialdemokraten noch einmal die Auszählung aller Stimmen bei der NR-Wahl 2024 in Erwägung zieht – man weiß ja nie und aus eigener Erfahrung, dass plötzlich alles anders sein könnte.
In unserem schönen Österreich geht, darüber muss man froh, glücklich und daher auch einmal zufrieden sein, alles seinen gewohnten Lauf …
Chr. Brugger
22/01/2026
