Ein Schuss ins eigene Knie

05.04.2026

Bei "unserer" Regierung muss man konstatieren, dass alles schief bzw. ins türkis-rot-pinke Höschen geht, was sie angreift; vor allem Babler hat sich, als es um die sog. "Spritpreisbremse" gegangen ist, seinen Mund fusselig geredet; wie toll der Markteingriff denn wäre, wie epochal bzw. historisch die Margen-Beschränkung an der gesamten Lieferkette.

Nun haben wir den schlagenden Beweis dafür, dass dieser politische "Kunstgriff" ein Schuss ins Knie bzw. ins Offenrohr gewesen ist; die Spritpreise sind in den letzten 7 Tagen nicht um die prognostizierten 10 Cent je Liter gesunken, sondern weiter gestiegen; scheinbar wie zum Trotz haben sich die Tankstellenbetreiber von dieser "Spritpreisbremse" nicht beeindrucken lassen; es ihnen ganz offensichtlich einerlei, was Stocker, Babler & Meinl-Reisinger im Sinn haben; sie halten weiterhin an ihren Preiserhöhungen fest und "schröpfen" solcherart ihre Kunden.

Quelle: https:///www.msn.com/de-at/nachrichten/other/experten-warnen-keine-spritpreisbremse-sondern-spritpreistreiber/ar-AA1ZW3r2 (Screenshot)

Tatsache ist, dass die hochgelobte "Spritpreisbremse" das Gegenteil dessen bewirkt, was von der Parteipolitik beabsichtigt und vollmundig angekündigt wurde – die Preise steigen weiterhin und sinken nicht.

Das eigentliche Problem daran ist allerdings nicht, dass die Preise für Treibstoffe in den letzten 5 Wochen kontinuierlich angestiegen sind und der autofahrende Teil der Bevölkerung unter den hohen Preisen leidet; es ist die Taktlosigkeit bzw. Impertinenz, mit der Politiker "ihre" milden Gaben anpreisen bzw. verstanden wissen wollen – jede Ankündigung einer "Bremse" hat dazu geführt, dass die davon betroffenen Preise vor Inkrafttreten der entsprechenden Regelungen massiv angestiegen und dadurch die Maßnahmen ad absurdum geführt wurden.

Quelle: https://www.msn.com/de-at/nachrichten/other/experten-warnen-keine-spritpreisbremse-sondern-spritpreistreiber/ar-AA1ZW3r2

Vollkommen einerlei, ob es um die Preise für Lebensmittel, die Preise für das Wohnen, die Preise für Strom oder eben, wie jetzt, die Preise für den Treibstoff gegangen ist – immer sind die Preise höher gestiegen als sie die "Bremen" zu verringern in der Lage wären; diesen Schwachsinn wollen die Politiker medial für sich reklamieren, übersehen dabei aber, dass das Volk diese perfide Spielerei längst durchschaut hat und den "Regierenden" weder etwas zutraut noch ihnen vertraut; aus Sicht der Bevölkerung besteht das "Kabinett Stocker" aus Dilettanten und ist ob dessen rücktrittsreif; mehr als 50% der ÖsterreicherInnen attestieren mittlerweile Stocker, Babler, Meinl-Reisinger & Co Unfähigkeit im Amt.

Chr. Brugger

05/04.2026