Gaukler-Truppe
In unserem Land ist man politisch so einiges gewohnt; was sich allerdings die Gaukler-Truppe rund um Christian Stocker, der bei der letzten Nationalratswahl gar nicht als Spitzenkandidat der ÖVP kandiert hat, aufführt, könnte sogar noch die von Charly "Normalo-McNehammer" & Co versursachten Kollateralschäden toppen.
Wer sich die "Bilanz-Sendung" der drei "führenden" Parteipolitiker von ÖVP, SPÖ & NEOS am 03.03.2026 im ORF tatsächlich angetan hat, müsste sich spätestens seit gestern mit der Frage beschäftigen, ob in unserer Republik noch alles mit rechten Dingen zugeht; in Wahrheit war das keine "Bilanz-", sondern vielmehr eine belanglose "Belangsendung" dreier Parteien, wie es sie vor ein paar Jahrzehnten im nationalen "Parteifunk" ORF recht häufig gegeben hat.
Damals hieß es nach den "Selbstlobhudelei-Einschaltungen" immer: "Das war eine Belangsendung der XY-Partei".

Quelle: https://tv.orf.at/stories/260303_ein_jahr_regierung102.html
Was Stocker, Meinl-Reisinger und speziell Babler im Hauptabendprogramm(!) des ORF zum Besten zu geben wussten, war an hanebüchener Trivialität kaum zu überbieten; Stocker versteht beispielsweise nicht, dass ihn die Bevölkerung trotz all der grandiosen Leistungen seines Kabinettes eben nicht versteht und die Arbeit seiner Regierung die Menschen emotional nicht erreiche; man müsste das künftig öfter(!) und mit einfacheren Worten erklären – glaubt also der Kanzler tatsächlich, die Bevölkerung bestünde nur noch aus Vollidioten & Halbaffen?
Wie abgehoben und fern der Realität müsste jemand sein, der so einen Unsinn von sich gäbe? Stocker hat immer noch nicht verstanden, dass ihn und seine Gaukler-Truppe in diesem Land kaum noch jemand sehen will, die Mehrheit der Bevölkerung die Unfähigkeit ihrer Pseudo-Verwalter nicht länger ertragen und unter deren "Entschließungen" nicht länger leiden will.
Putzig naiv, eigentlich wie immer, agiert Fr. Meinl-Reisinger; bei der Frage, ob der Wehrdienst verlängert werden soll, hat sie keine Antwort und faselt etwas von einem notwendigen "parlamentarischen" Prozess; eine eigene Meinung hat sie dazu nicht; für jemanden, der eine EU-Armee befürwortet, von einem Beitritt zur NATO fantasiert und damit Österreichs Neutralität begraben will, ist das in militärischen Belangen reichlich wenig; unsere Außenministrantin will sich scheinbar nur als "Bettvorleger" Selenskyjs oder UN Gouvernante einen Namen machen, um, nach dem Vorbild der deutschen "Dumpfbacke" Baerbock, auch postpolitisch noch irgendwo reüssieren oder andocken zu können.

Quelle: https://tv.orf.at/program/orf2/einjahrreg100.html
Am "besten" allerdings und das mit großem Abstand, war unser allseits ge- und beliebter Marxist aus Traiskirchen; der lässt sich am bevorstehenden Parteitag seiner Sozialisten "Dinge" absegnen, von denen er jetzt schon weiß, dass sie niemals Realität werden und politisch in diesem Land nicht umsetzbar sind; seine und seiner Genossen Ideen wären nur "machbar", verfügte die SPÖ im Nationalrat über die absolute Mandatsmehrheit.
Da damit zumindest in diesem Jahrtausend nicht zu rechnen ist, kann sich unser eloquent-anglophiles Ausnahmetalent diese absurden Ideen von seiner Make-up-Artistin kostengünstig abschminken lassen; wer im Volk einen Rückhalt von sagenhaften ca. 7% der gesamten wahlberechtigten Bevölkerung verspürt, der scheint, vom politischen Gegenwind zerzaust, nicht länger in der Lage zu sein, klar zu denken, geschweige denn sich adäquat zu äußern.
Wenn nun Anna Thalhammer vom unabhängigen Nachrichtenmagazin "Profil" den Parteivorsitzenden mit der Schlagzeige "Babler wird bleiben – alle amten auf (außer der SPÖ)" im wahrsten Sinn der Rubrik "abfrühstückt", wäre an und für sich alles Nennenswerte erwähnt – je besser Babler, von der Zustimmung her, bei seinen Genossen am Parteitag abschneidet, desto besser ist das für seine gesamte parteipolitische Konkurrenz; denn schwächer als schwach kann selbst in der SPÖ niemand sein.
Wenn es dem "Andi" tatsächlich gelingt, sich im roten, selbst verdichtenden Leichtbeton einzuzementieren, wird aus der fundamentlosen sozialistischen Abrissbude, die bereits jetzt ein Mikroerdbeben unterhalb der 2,0 Magnitude kaum überstünde, endgültig ein "trautes" Sozialheim mit ruinösem Charme, aus dem heraus Babler dann, dem Wahnsinn schon recht nahe, brüllen kann, wie hoch sein roter Balken bei der ersten Hochrechnung in die Höhe fahren wird.
Für Babler wäre es vielleicht sinnstiftender, sich mit der Frage zu beschäftigen, warum er in allen österreichweiten Umfragen derjenige Politiker ist, dem die Menschen am wenigsten zu- und vertrauen; dann käme ihm möglicherweise der Gedanke, dass seine höchstpersönlichen und seiner Partei Werte Großteils auf seine unerträgliche "Erscheinung" zurückzuführen sind.
Chr. Brugger
05/02/2026
