„Geld folgt Leistung“

24.03.2026

Das neue "Leitprinzip" der seit Monaten bloß dahindarbenden und sich in Ankündigungen ergebenden "Reformpartnerschaft" soll nun, so ist zu vernehmen "Geld folgt Leistung" lauten.

Man muss schon sagen, das ist fürwahr ein politischer Paukenschlag; im ersten Jahr dieser Bundesregierung war das anders; Stocker, Babler, Meinl-Reisinger & Co haben bis dato nur dem Motto "viel Geld für wenig Leistung" gefrönt, ihre Ministerien und Staatssekretariate mit neuem, parteilichem Personal aufgebläht, auf Kosten der arbeitenden und damit den Staat finanzierenden Bevölkerung gelebt, wie die "Maden im Speck" und dazu noch Millionen Euros für ergebnis- wie erfolglose Kampagnen & PR-Shows ausgegeben, um dadurch im Lichte der Öffentlichkeit etwas besser dazustehen.

Nun soll das anders werden; "Geld soll Leistung" folgen – eine nächste Stufe also, auf der das "Trio infantilo" die ÖsterreicherInnen am Schmäh hält und weiterhin "verarscht"; wie soll plötzlich aus einer kindischen bzw. kindlichen Verwaltungstruppe, in der mehr als ¾-tel intelligenzmäßig gegen sonderpädagogisch Unterrichtete das Nachsehen haben, plötzlich eine schlagkräftig-leistungsorientierte "Elite" erwachsen, die auch noch den Problemen Österreichs gewachsen ist?

Quelle: https://www.bundeskanzleramt.gv.at/bundeskanzleramt/nachrichten-der-bundesregierung/2025/07/reformpartnerschaft-oesterreich-gruppe-verfassungs-und-verwaltungsbereinigung-praesentierte-erste-ergebnisse.html

Es bräuchte schon reichlich viel Naivität und noch mehr Wohlwollen, um dem titelgebenden Leitprinzip Glauben schenken oder damit auch nur einen Funken Hoffnung verbinden zu können; "die Botschaft hör´ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube" schriebt Goethe nicht umsonst, als er den Chor der Engel von der Auferstehung Christi singen hörte.

Von dieser Regierung kann man, ob einem das passt oder nicht, absolut nichts (mehr) erwarten; sie ist zwar noch irgendwie im Amt, de facto aber mit sich selbst bzw. den eigenen Eitel- oder Befindlichkeiten beschäftigt.

  • "Verlegenheitskanzlerdarsteller" Stocker – wie die Jungfrau zum Kind, das niemand wollte oder sich je gewünscht hat
  • "Witzekanzler" Babler – der anglophil-intellektuelle Marxist aus Traiskirchen und eine
  • "pinke Flugmeilensammlerin" als Außenministrantin, die weltweit träumend von einem völlig wertlosen Mandat im Sicherheitsrat der UN fantasiert

Dazu gesellen sich dann auch noch solche "Irrlichter" wie eine Claudia Bauer, der zufolge künftig auch Syrer & Afghanen, Kongolesen & Iraner österreichische Dialekte erlernen müssen oder Christoph Wiederkehr, der nativ verlorene gegangene Intelligenz mit künstlicher substituieren und Bildungsdefizite mit Modellprojekten beseitigen will.

Österreich kann ob dessen stolz darauf sein, dass aktuell auch solche "Kaliber" wie die "Wirtschaftsexpertin" Michael Schmidt als Sekretärin "mitregieren" dürfen; sie hat ja vor allem mit dem wertvollen "Vorstoß" brilliert, das Volk doch darüber zu befragen, ob es denn nicht für eine Erbschaftssteuer wäre – das ist tatsächlich ein Thema, mit dem man StaatsbürgerInnen bemühen müsste.

Quelle: https://www.bundeskanzleramt.gv.at/bundeskanzleramt/nachrichten-der-bundesregierung/2025/09/staatssekretaer-proell-praesentiert-zwischenstand-der-reformpartnerschaft-verwaltungs-und-verfassungsbereinigung.html

Wir verfügen aber auch noch über andere "Hochkaräter" bzw. haben das eine oder andere politische Trumpfass im Ärmel; zu den absoluten "High-Performern" zählt u.a. Wolfgang Hattmannstorfer, der, wenn es nach der breiten Öffentlichkeit geht, "größten Enttäuschung in der Regierung"; absolut nichts erwarten konnte man sich hingegen von Korinna Schumann, Eva-Maria Holzleitner, Gerhard Karner oder Klaudia Tanner; die werden aber immerhin bzw. insofern den nicht vorhandenen Erwartungen gerecht; gäbe es sie nicht, fiele es niemandem auf.

Wahre "Meister ihres Faches" sind die beiden "Deregulierungs-Apostel" Alexander "Xandi" Pröll & Josef "Sepp" Schellhorn; die haben sich bisher als "Ankündigungsweltmeister" präsentiert und einen Namen gemacht; sie treten, "Dick & Doof"-ähnlich, immer unter dem Motto "Viel Lärm um Nichts" auf, beeindrucken mit Offenbarungen skurrilster Art und haben dem Terminus "zeitnah" zu einer neuen Definition verholfen; "zeitnah" bedeutet jetzt, im Sinne "Pröll-Hornscher" Diktion, "am Nimmerleinstag".

Im "Kabinett Stocker" gibt es aber auch Mitglieder, bei denen man sich nicht einmal sicher sein kann, ob sie überhaupt noch am Leben bzw. im Amt sind; unter dem Wahrnehmungsradar der Öffentlichkeit firmieren u.a. Norbert Totschnig, Elisabeth Zehetner, Ulrike Königsberger-Ludwig, Barbara Eibinger-Miedl & Jörg Leichtfried; dieses Quintett soll, so ist zu hören, nur einmal monatlich erröten; meistens dann, wenn sie der enorm hohen Gagen auf ihren jeweiligen Gehaltskonten gewahr werden.

Es steht jedenfalls fest, dass wir uns für den Fall, dass tatsächlich das "Geld der Leistung folgt", sehr viel Geld ersparen und für Sinnvolleres verwenden könnten …

Chr. Brugger

24/03/2026