Olympia – 05

10.02.2026

Die erwartete Medaille konnten unsere Damen bei der Kombination im alpinen Skirennlauf erreichen – dass es "Gold" wurde, ist aber dennoch eine Überraschung; vor allem die Leistung der Slalom-Artistin Katharina Huber ist aller Ehren wert; gemeinsam mit Ariane Rädler kann sich die 30-jährige Steirerin, die bislang zwar noch kein einziges Weltcuprennen gewinnen konnte, abermals "Olympiasiegerin" nennen; auch bei Olympia in Peking 2022 war Huber, allerdings ohne Einsatz, Teil der siegreichen Mannschaft.

Im Slopestyle-Finale der Männer kam "unser" Mitfavorit Matej Svancer über den 7. Rang nicht hinaus.

Beim Sprint der LangläuferInnen überstand lediglich das "Team-Küken" Heidi Bucher den Vorlauf, schied aber im Viertelfinale aus.

Quelle: https://www.olympics.com/de/milano-cortina-2026/medals

Bei den Frauen gab es einen 3-fach Triumph der Schwedinnen (Linn Svahn, Jonna Sundling, Maja Dahlqvist); bei den Herren siegte, wie erwartet, Johannes Høsflot Klæbo vor Ben Ogden und Oskar Opstad Vike; für Klæbo war es in Summe die 7. olympische Goldmedaille.

Beim Biathlon der Männer landeten die österreichischen Teilnehmer über 20km im Einzelstart im Feld der Abgeschlagenen; der Sieg ging an den Norweger Johan-Olav Botn vor dem Franzosen Eric Perrot und Landsmann Sturla Holm Lægreid; bester Österreicher wurde, mit mehr als 5 Minuten Rückstand, Patrick Jakob als 24.

Die heimischen Rodlerinnen konnten den Fauxpas von Mitfavoritin Merle Malou Fräbel im 3. Lauf nicht nutzen und landeten abgeschlagen auf den enttäuschenden Plätzen 7 (Lisa Schulte), 10 (Hannah Prock) und 11 (Dorothea Schwarz); der Sieg ging an Julia Taubitz (BRD) vor Elina Bota (LET) und Ashley Farquharson (USA).

Im Team-Springen von der Normalchance enttäuschte das Team-Austria in der Besetzung Lisa Eder, Johannes Hörl, Julia Mühlbacher und Stefan Embacher; am Ende reichte es nur zu Platz 5; eine bittere Enttäuschung.

Quelle: https://www.olympics.com/de/milano-cortina-2026/medals

Der Sieg ging an die "haushoch" überlegenen SlowenInnen, die vor den NorwegerInnen und den JapanerInnen Olympiasieger wurden.

Morgen dürfte Österreich seine Medaillenbilanz weiter aufbessern; in der nordischen Kombination ist ein Erfolg durch Johannes Lamparter ebenso vorprogrammiert wie im Super-G der Herren durch Vincent Kriechmayr und/oder Raphael Haaser; im Biathlon der Frauen (Einzel über 15km) könnten Lisa Hauser und Anna Gandler überraschen; bei den Doppelsitzern der RodlerInnen sollten Österreichs Athleten an und für sich die fix eingeplanten Medaillen nur noch abholen müssen.

Chr. Brugger

10/02/2026