Olympia – 11

16.02.2026

Fabio Gstrein war es vorbehalten, die "Ehre" der alpinen Herren-Mannschaft zu retten; dennoch ist zu konstatieren, dass die "Herren der Schöpfung" bei diesen olympischen Spielen nicht wirklich viel zustande gebracht haben; die "Silberne" von Gstrein ist, neben dem sportlich wertlosen zweiten Rang im Teambewerb, die einzige Ausbeute bei 5 Rennen; gleichsam ein Versagen auf allen Ebenen; der Frust ist groß, die Ernüchterung noch größer.

Die ÖSV-Verantwortlichen, allen voran Christian Mitter & Marco Pfeifer, halten die von ihnen zu verantwortende Bankrotterklärung in Händen; aber auch die Tage der ÖSV-Präsidentin müssten eigentlich gezählt sein; seit Roswitha Stadlober an der Spitze des ÖSV "herumtanzt", sind die heimischen Athleten nicht mehr konkurrenzfähig; es gibt keine "brauchbaren" Nachwuchsläufer, der "erste Anzug" ist in die Jahre gekommen und längst am absteigenden Ast; man hat die Entwicklung beim ÖSV völlig verschlafen und reibt sich verwundert die Augen und scheint nicht zu wissen, warum man in keiner einzigen Disziplin reüssiert; vor dem Hintergrund des finanziellen und personellen Aufwandes, den der ÖSV betreibt, sind die schlechten Resultate noch weniger verständlich; es hat den Anschein, als wären hier nur noch Dilettanten am Werk.

Quelle: https://www.nau.ch/sport/wintersport/loic-meillard-ja-ich-bin-bereit-fur-die-hochzeit-66906077

Der 3-fache Schweizer Olympiasieger und Weltmeister Franjo von Almen ist beispielsweise jünger als der jüngste österreichische Olympiateilnehmer; selbst der Superstar der Szene, Marco Odermatt, ist noch jünger als 10(!) heimische Olympioniken; was das bedeutet, kann sich vermutlich jeder vorstellen; wir sind im Skizirkus bloß noch mit einer erfolglosen "Rentnertruppe" vertreten.

Der Sieg im Slalom ging an den Schweizer Loïc Meillard, Dritter wurde Henrik Kristoffersen (NOR); Michael Matt wurde 8., Marco Schwarz beendete das Rennen auf Rang 10; Manuel Feller schied bereits im ersten Durchgang aus.

Im 2er Bob der Herren liegt das Duo Markus Treichl/Daniel Bertschler nach 2 von 4 Läufen mit 1,75 Sek. Rückstand auf Rang 11; völlig chancenlos ist auch das zweite Team mit Jakob Mandlbauer/Daiyehan Nichols-Bardi (Rang 21 und 3,11 Sek. Rückstand); in Führung liegen die 3 deutschen Teams.

Das Highlight des heutigen Tages lieferten Jan Hörl & Stefan Embacher; sie gewannen souverän den Super Team-Bewerb der Skispringer und nutzen damit die letzte Chance, eine völlige Blamage des Sprungteams zu verhindern; nach den Pleiten von Damen und Herren auf Normal- und Großchance gelang im letzten Moment gerade noch rechtzeitig der Turnaround; Silber ging in einem wettbedingt unfairen Springen (Abbruch im 3. Durchgang) an Polen; Bronze haben letztlich die Norweger erhalten; solche Bewerbe sind bei olympischen Spielen in Wirklichkeit eine absolute Farce und sportlich völlig wertlos.

Morgen dürften wir Medaillen fix einplanen; in der nordischen Kombination zählt unser Trio Johannes Lamparter, Stefan & Thomas Rettenegger absolut zu den Favoriten; im Snowboard Slopestyle Finale der Frauen gilt dasselbe für Anna Gasser.

Chancenlos wird unsere Herren-Staffel im 4x7,5km Biathlon-Rennen sein, wohingegen Matej Svancer im Freestyle Big Air-Finale wiederum zum engeren Favoritenkreis zählt.

Chr. Brugger

16/02/2026