Olympia – 12
Johannes Lamparter hat ein weiteres Mal erfolgreich nordisch kombiniert und nach dem Springen auf der Großschanze im 10km Langlauf seine zweite Silber-Medaille gewonnen; der Sieg ging wieder an den überlegenen Norweger Jens Luraas Oftebro; Bronze konnte Ilkka Herola (FIN) gewinnen.
Zum Sieg hat es für Lamparter auch dieses Mal nicht gereicht; in der finalen Langlaufrunde reichte Oftebro ein kurzer "Antritt", um sich des Österreichers zu entledigen und mit entsprechendem Vorsprung die Zielgerade zu erreichen; im Teambewerb hat Lamparter noch die Chance, seine Medaillen-Sammlung zu erweitern.
Kam Lamparter in den letzten Jahren am zurückgetretenen Star der Szene, Jarl Magnus Riiber, nicht vorbei, so hat es jetzt den Anschein, als leide er am Oftebro-Syndrom.
Das Snowboard Slopestyle Finale der Damen musste leider witterungsbedingt abgesagt und auf morgen verschoben werden.

Quelle: https://www.facebook.com/photo/?fbid=1167548792060202&set=a.628101842671569
"Mittelprächtig" war die Leistung der die österreichischen Biathleten in der 4x7,5km Staffel; das Quartett Dominic Unterweger, Simon Eder, Fabian Müllauer & Patrick Jakob kam mit etwas mehr als 3 Minuten Rückstand auf den 10. Platz; der Sieg ging an Frankreich vor Norwegen und Schweden.
Im Finale des Free-Ski Big Air Bewerbes der Männer konnte Matej Svancer den dritten Rang erreichen und damit Bronze gewinnen; Gold konnte der Norweger Tormod Frostad gewinnen, Silber ging an den Mac Forehand (USA).
Im 2er-Bob der Männer kam das österreichische Duo Markus Treichl/Daniel Bertschler nicht über Platz 9. (+ 3,31 Sek.) hinaus; alle drei Medaillen gingen an die Bob-Fahrer der Bundesrepublik Deutschland; Johannes Lochner/Georg Fleischhauer siegte vor Francesco Friedrich/Alexander Schuller und Adam Ammour/Alexander Schuller.

Quelle: https://tert.am/en/news/2024/12/23/adelina-petrosyan/4217972
Nach dem Kurzprogramm im Damen Eiskunstlauf liegt Olga Mikutina auf Rang 17; in Führung liegen die beiden Japanerinnen Ami Nakai und Kaori Sakamoto; überragend war an diesem Abend aber der erste internationale Auftritt der erst 18-jährigen Russin Adeliia Petrosian, die derzeit auf Rang 5 liegt.
Morgen werden zu Beginn unsere Damen im Team-Sprint der Langläuferinnen ihr Glück versuchen; Magdalene Scherz & Heidi Bucher haben dabei aber nur Außenseiterchancen; zu favorisieren sind sicherlich die Teams aus Schweden, Norwegen und Deutschland.
Im Slalom der Damen wird unser Quartett Katharina Truppe, Katharina Huber, Katharina Gallhuber & Lisa Hörhager ebenfalls Mühe haben, am Ende unter den besten drei Läuferinnen aufzuscheinen; für die Alpinen ist es die letzte Möglichkeit, die bislang peinliche Bilanz doch noch etwas aufzupolieren.
Wenn das Wetter mitspielt, dürfte Anna Gasser im Snowboard Slopestyle gute Möglichkeiten haben, für eine weitere österreichische Medaille zu sorgen.
In der 4x6km Biathlon Damen-Staffel wird für das heimische Team (Tamara Steiner, Anna Gandler, Anna Andexer und Lisa Theresa Hauser) nicht viel zu gewinnen sein; in den Kampf um die ersten drei Plätze werden hingegen nur Italien, Frankreich, Norwegen, Schweden und eventuell noch Deutschland und Finnland eingreifen können.
Chr. Brugger
17/02/2026
