Opernball 2026

13.02.2026

Man muss schon sagen: Der "Staatsball" wurde seinem zweifelhaften Ruf wieder einmal vollends gerecht; zu Beginn durften die nächste Degeneration rhythmisch, gleich Watschelenten, auf der blanken Tanzfläche umherhoppeln; dann kamen die "Pinguine" samt ihren teilweise recht seltsam "berobten" Begleiterinnen ins Spiel und im Eifer des Gefechts erlitt dann der Stargast, Sharon Stone, eine Panikattacke; sie soll, dem Vernehmen nach, den ganzen, moralisch völlig entarteten, "Zauber" und die dämlichen Fragen des ORF-Moderators Andi Knoll nicht länger ertragen haben; es könnte aber auch sein, dass ihr die eine oder andere Schaumrolle ihres Mäzens die Stimmung bzw. den Magen verdorben hat; der soll ja kolportierter Weise gar $ 60.000,00 in die Hand genommen haben um sich einen Abend lang mit einer bezaubernd-süßen "Schillerlocke" dekorieren und zeigen zu können.

www.derstandard.de/story/3000000308367/opernball-ein-oesterreichisches-protestkleid-bros-im-frack-und-eine-klimt-robe

Wer die Hollywood-Ikone noch mit "Basic Instinct" in Verbindung bringt bzw. in Erinnerung hat, musste ernüchtert feststellen, dass sich auch an vermeintlich Ewigschönen der Zahn der Zeit zu schaffen macht; das mag den einen Trost sein, anderen aber das Bild rauben, mit dem "die Stone" Anfang der 90er-Jahre bekannt wurde – selbst Christoph Wagner-Trenkwitz & Karl Hohenlohe waren jener Millisekunde gewahr, mit der Catherine Tramell Millionen Männern einen feuchten Traum bescheren konnte.

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Tess_Lazaro#/media/File:DFA_Secretary_Lazaro_-_Official_Portrait_(2025).jpg

Apropos Gäste – auch die "Restregierung" hatte da so einiges zu bieten; bei "Pinguin" Pröll war Diplom-Politologin Dorothee Bär zugegen, die im Kabinett Merz, naturgemäß völlig sachfremd, für Forschung, Technologie und Raumfahrt zuständig sein soll.

Mit zwei optischen "Leckerbissen" konnte unsere Außenbeauftragte aufwarten; bei Beate Meinl-Reisinger, ganz auf EU-getrimmt, waren Maria Theresia "Tess" Parreño Lazaro & Elisa Spiropali in der eigens angemieteten Loge – manche sollen sich allerdings beim Anblick im außenministeriellen Séparée an die US-Serie "Beauty an the Beast" erinnert gefühlt haben.

Einen "special guest" hatte, im wahrsten Sinn des Wortes, Andreas "Andi" Babler mitgebracht; da unser "Vize" bekanntermaßen nicht englisch und bloß ansatzweise deutsch spricht, dürfte ihm sein Ballpartner von der Lebenshilfe Baden durchaus ein adäquater Gesprächs- und Logenpartner gewesen sein.

"Allein zu Haus" im Sinne von "ohne Staatsgast" war in der Präsidenten-Loge unser Staatsoberhäuptling samt Ehefrau Doris Schmidauer; das erhellt zumindest die internationale Bedeutung der Republik Österreich und deren "Anziehungskraft" bzw. Attraktivität in kulturellen Belangen auf internationalem Parkett.

Ihre Aufwartung hat dem diesjährigen "Ball der Bälle" auch die "Lügnerin vom Dienst", Lena Schilling, gemacht; sie kam zwar ohne ihre frei erfundene "Affäre" Martin Thür, dafür aber in einem weißen Kleid mit markant rotem Schriftzug: "Tax The Rich Save The Climate" war an ihrer Vorderseite zu lesen; vielleicht wollte unser hochdotiertes EU-Girlie aber auch nur für die SPÖ-Initiative "Volksbefragung zur Schenkungssteuer" in die Bresche springen.

Quelle: https://www.gala.de/beauty-fashion/fashion/wiener-opernball-2026--350-kristalle---ist-das-schwan-diadem-das-schoenste-seiner-art--24525410.html

In Summe dürfte es aber ein gelungener Abend bzw. eine rauschende, respektive feucht fröhliche, Ballnacht gewesen sein; Freunde von mir berichten, dass sich ab ca. Mitternacht die erste DebütantInnen bereits recht lautstark übergeben mussten, in den Toiletten benutze Kondome herumlagen und so manches Damen-Höschen "abhanden" gekommen war; irgendwie ist das zu verstehen – die Debütierenden müssen auch irgendwie den "Druck" loswerden, ihren Geltungsdrang kanalisieren bzw. dem Fluch des Hochwohlgeborenseins für ein paar wenige Stunden entfliehen; vermögender oder einflussreicher Eltern Kind zu sein, ist just an solchen Abenden vermutlich eher Fluch als Segen; da kann man schon einmal vögelnd, saufend bzw. kotzend über die Stränge schlagen und sich im Eifer des Gefechts von seiner Unterwäsche trennen; besser die Unschuld verlieren als das Krönchen von Swarovski soll die strenge Mutter einer auf der Toilette  entjungferten Debütantin gemeint haben …

Chr. Brugger

13/02/2026