ÖSV-Pleite in Adelboden und ÖSV-Debakel in Zauchensee

10.01.2026

Die Leistungen der heimischen "Skirennläufer" am heutigen Samstag in der Schweiz und beim Heimrennen in Altenmarkt-Zauchensee sind an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten; was sich der "finanzkräftige" und personell aufgeblähte ÖSV samt seinen Athleten im Lichte der medialen Öffentlichkeit so alles leistet, ist gelinde gesagt eine sportliche Bankrotterklärung.

Bei der (stark verkürzten) Abfahrt in Zauchensee fährt eine 41-Jägrige "Ski-Oma" allen (Österreicherinnen) um die Ohren; und im Berner Oberland degradiert der Superstar der alpinen Szene seine Konkurrenten zu Statisten.

Für Hütter & Co reicht es im Salzburger-Land nur zu den Plätzen 20, 24, 28, 29 und 30; das ist ein Ergebnis zum "Fremdschämen" und wirft die Frage auf, was ein Großteil der 11(!) ÖsterreicherInnen das ganze Jahr über so tut – mit Sport können die Tätigkeiten von Wechner, Ortlieb, Ager & Co allerdings nicht viel zu tun haben; es wäre allenfalls sinnvoller, sich entweder eine andere Sportart oder sein berufliches Heil in einem "traditionellen" Beruf zu suchen.

Nicht viel anders ist das Ergebnis der Herren am Chuenisbärgli zu beurteilen; zwei Skifahrer schaffen es aufgrund schwacher Leistungen erst gar nicht in den finalen Durchgang, 3 fallen nach gravierenden Fahrfehlern aus und die anderen drei Österreicher landen im "abgeschlagenen" Feld – der "Beste" fährt beinahe zwei(!) Sekunden hinter dem Sieger über die Ziellinie.

Das, was sich die heimischen "Ski-Asse" auf Kosten aller SteuerzahlerInnen hier leisten, ist eine bodenlosen Frechheit; die Förderung von "Blindgängern" mit Geld, für als alle "normalen" ÖsterreicherInnen arbeiten müssen, muss endlich ein Ende haben; wer sein Hobby zum Beruf machen will, soll sich das selbst finanzieren; es ist nicht einzusehen, dass die sportlichen Pleiten der ÖSV-Athleten auch noch mit Steuergeld gefördert bzw. belohnt werden.

Wer nicht gut genug ist, von den Einnahmen seiner sportlichen Leistungen zu leben, muss sich ganz einfach anderweitig orientieren; es kann nicht länger sein, dass vor allem im "Skirennsport" das Leistungsprinzip außer Kraft gesetzt und dauernd nur auf das "Prinzip Hoffnung" gesetzt wird.

Es wäre hoch an der Zeit, dass sich endlich einmal jemand in der Politik mit der Frage beschäftigt, was die Förderung für "Spitzensportler" kostet; in Österreich gibt es hunderte SportlerInnen, die als Polizei- oder Bundesheer-"Angestellte" permanent und über Jahre hinaus bezahlt werden, obwohl sie nichts arbeiten und laufend "dienstfreigestellt" sind; wenn dann auch noch, wie am heutigen Tag, die Ergebnisse "hundsmiserabel" sind, muss man sich nicht wundern, dass die "Volksseele" kocht und dieses kranke "System" in Frage gestellt wird.

Die zuständigen "Politiker" ziehen es aber vor, sich im Lichte der Öffentlichkeit an der Seite der "Athletinnen" ablichten und allenfalls auch noch feiern zu lassen; diesen Polit-Sport-PR-Schwachsinn gibt es nur in Österreich; das ist aber schon deshalb nicht verwunderlich, als auch der heimische "Sportministrant" laufend von einer Pleite zur nächsten taumelt; unter "Seinesgleichen" scheint er sich recht wohlzufühlen; mit den "ÖSV-Bossen" Stadlober & Stecher im Schlepptau dürfte Andi Babler beinahe unbesiegbar sein …

Chr. Brugger

10/01/2026