Politik für das Volk
Wenn man sich anhört, was "Kanzler" Stocker an "frohen Botschaften" vom EU-Gipfel im mondänen Wasserschloss Alden Biesen in der Provinz Limburg mit nach Hause gebracht hat, fehlen einem die Worte; es wird wieder einmal nur angekündigt, in Aussicht gestellt und auf Zeit gespielt; irgendwann in naher oder ferner Zukunft wird sich die EU mit dem sog. "Österreich-Aufschlag" und sonstigen Ungereimtheiten auf wettbewerbsrechtlichem Terrain beschäftigen.

Quelle: https://www.visitlimburg.be/de/was-tun/komturei-alden-biesen
Die Energiekosten sollen, wenn es nach Stocker geht, endlich sinken und die alles lähmende Bürokratie auf der europäischen Bühne abgebaut werden; in der Realität ist aber das genaue Gegenteil der Fall; die Energiekosten steigen, die Bürokratie wird weiter aufgebläht und durch unnütze Reglementierungen einzementiert; den "Österreich-Aufschlag" samt Lieferbeschränkungen gibt es seit mehreren Jahrzehnten, der schwachsinnige "Green-Deal" ist gleichsam zum Glaubensbekenntnis der Europäer geworden und die durch und durch korrupte Ukraine wird mit hunderten Milliarden Euro überschüttet.
Wie oft haben wir all in den letzten Monaten und Jahren schon gehört, dass sich an diesen unerträglichen Zuständen etwas ändern muss; allein, bis heute ist nichts passiert; die Jahre gehen vorbei, nichts verändert sich und am Ende zählen immer auch die ÖsterreicherInnen zu den Verlierern.
Hätte in Österreich jemand Vernünftiger das Sagen, wäre die Strategie klar: Entweder der "Österreich-Aufschlag" ist binnen Monatsfrist Geschichte oder alle Entscheidungen im Europäischen Rat werden blockiert; wenn sich die Ukraine nicht binnen Monatsfrist zu einem "Friedensvertrag" mit Russland durchringen kann, werden alle weiteren Zahlungen verhindert; die Sanktionen gegen Russland sind, parallel dazu, aufzuheben; warum soll sich ganz Europa am Altar der Ukraine opfern, dem Komiker in Kiew jeden Wunsch von den Augen ablesen und so tun, als befänden wir uns selbst im Krieg mit der russischen Föderation; ein Beitritt der Ukraine zur EU ist in den nächsten 10 Jahren ohnedies ausgeschlossen.

Quelle: https://www.visitlimburg.be/de/was-tun/komturei-alden-biesen
Was Ursula von der Leyen, Roberta Metsola, Manfred Weber, Iratxe García Pérez & Co aufführen, spottet jeder Beschreibung – all diesen Herrschaften gehört unmissverständlich zur Kenntnis gebracht, dass europäische Solidarität ihren Preis hat; wenn man auf der "europäischen Bühne" auch noch vermeint, österreichische Interessen mit Füßen treten und ignorieren zu können, muss es endlich klare Konsequenzen und eine unmissverständliche Haltung geben.
Österreich kann und darf sich nicht länger von Brüssel aus schikanieren und schlechter behandeln lassen als andere Staaten; wenn man das in der EU nicht versteht, muss man endlich Härte zeigen und sich hierzulande nicht länger als willfähriger Steigbügelhalter für Absurditäten aller Art missbrauchen lassen.
Von einer österreichischen Regierung wird nicht "abnicken" und Wohlwollen erwartet, sondern eine eindeutige Akzentuierung eigener Interessen; denn was ist eine EU wert, in der wir seit Jahrzehnten schlechter behandelt werden als ein Großteil der anderen EU-Mitglieder?
Zwar wurde "Kanzler" Stocker in Österreich nie von jemandem gewählt; das ändert aber nichts daran, dass er die Interessen Österreichs zu vertreten hat und nicht als speichelleckender Handlanger bzw. EVP-höriger Pharisäer durch die Gegend laufen kann; nicht gewählt worden zu sein ist kein Freibrief dafür, die Interessen Österreichs einer völlig abstrusen EU-Politik zu opfern.
Chr. Brugger
15/02/2026
