„Rekordmann“ vor der Wiederwahl
Andreas Babler, ehemaliger Bürgermeister der Lower Austria Metropole Traiskirchen, hat es binnen kürzester Zeit zuwege gebracht, die SPÖ bei nahezu allen politisch relevanten "Rankings" in lichte Höhen zu führen – dafür ist ihm Dank & Anerkennung gewiss.
So bemerkenswert sich bereits die "Vita" des Marxisten erweist, umso beeindruckender stellt sich sein politischer Aufstieg dar; vom einfachen Mitglied des Gemeinderates bis zum Vizekanzler und Bundesminister hat es der "rote Andi" gebracht; nach dem Excel-Tabellen-Irrtum vom 03. Juni 2023 war Babler 3 Tage später, ebenso plötzlich wie unverhofft, Vorsitzender einer politischen Partei, die in ihrer besten Zeit von 1971 bis 1983 sogar mit einer "absoluten" Mandatsmehrheit im Nationalrat (Kabinette Kreisky II – IV) alleine regieren konnte.

Quelle: https://spoe-bildung.at/2023/12/17/kreisky-2-0-so-bereitet-andreas-babler-seine-reformkanzlerschaft-vor/
Seit damals ging es mit den "Sozis" meist wie steil bergab; lag man bei der NR-Wahl 1979 noch bei 51,03%, so brauchte es schon den "Andi" aus Traiskirchen, um am 29.09.2024 bei "satten" 21,14% und recht hart am Boden der Realität aufzuschlagen; noch tags zuvor hatte der rote "Heilsbringer", bizarr brüllend bzw. psychotisch fantasierend, seine "Anhänger" damit elektrisiert, der rote Balken würde in die Höhe fahren (https://www.tiktok.com/@ostheimer/video/7419783028509117728).
Blöd war nur, dass der rote Balken bei den genannten 21,14% "stecken" geblieben ist und im Nachhinein auch kein Excel-Fehler die politischen Machtverhältnisse verändert hat; Babler ist es gelungen, just am tiefsten Punkt zu landen, an dem sich die SPÖ je befunden hat.- noch einmal um 25% weniger Zuspruch aus der Bevölkerung - Chapeau!

Quelle: https://dietagespresse.com/partei-geschlossen-gegen-ihn-babler-gelingt-es-spoe-zu-einen/
Wer nun aber der Ansicht war, "Andi" Babler müsse die politische Bühne ebenso schnell wieder verlassen, wie er sie betreten hatte, sah sich bald getäuscht; Babler blieb und wurde, wie von Zauberhand bzw. vom nationalen Unglück begünstigt, sogar Vize-Kanzler und Bundesminister für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien & Sport; vom Hilfsarbeiter zum Vize-Kanzler unserer Republik – das ist eine Karriere, die ihresgleichen in diesem Land vergeblich sucht.
Die 21,14% waren für Babler aber noch bei weitem nicht genug und kein Grund dafür, an seinem recht skurril anmutendem "Auftreten" etwas zu ändern; mittlerweile hat es der rote "Andi" geschafft, die SPÖ in diversen Umfragen bei ca. 16% einzunorden – Tendenz fallend.

Quelle: https://dietagespresse.com/staendig-auf-rasanter-talfahrt-babler-gewinnt-abfahrt-in-groeden/
Umso bemerkenswerter ist sein eigener, persönlicher "Zuspruch" in der Bevölkerung; 6% der ÖsterreicherInnen würden ihn, Stand heute, zum Bundeskanzler wählen – dieser "Wert" ist ebenso rekordverdächtig und prädestiniert Babler daher, zumindest in den "Augen" der eigenen Partei, dazu, dass über ihn beim bevorstehenden Parteitag (07.03.2026) als einzigem Kandidaten abgestimmt wird; die SPÖler können sich also in der Wiener Messehalle nicht einmal zwischen "Skylla und Charybdis" entscheiden, sondern müssen das Ruder ihres rotes Schiffswracks alternativlos einem Genossen anvertrauen, der sein nautisches Talent schon bisher recht eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte; Freundschaft dürfte insofern bei den roten Genossen im Lauf der Zeit eine ganz eigene, vom übrigen Staatsvolk kaum noch zu verstehende, Bedeutung erfahren haben; mit herkömmlichen Maßstäben ist eine solch freundschaftlich infiltrierte wie gelebte Solidarität nicht länger zu erklären – wenn Babler alles ist, was die SPÖ zu bieten hat, muss man sich um die "Sozis" keine Sorgen machen; denn ihre eigene Bedeutungslosigkeit ist ihnen damit jetzt schon gewiss.
Die von Babler angekündigte "Reformkanzlerschaft" wird ob all dessen noch eine Weile auf sich selbst warten müssen ...
Chr. Brugger
27/02/2026
