Was ist los, Herr Babler?

09.03.2026

Am 03.03.2026 hat uns der "Vize-Kanzler" dieser Republik wissen lassen, dass zumindest er aus den Fehlern der vergangenen Regierung etwas gelernt hätte; vollmundig hat Marxist Andreas Babler "verkündet", dass sich die völlig absurden, durch nichts zu begründenden Preiserhöhungen an den heimischen Tankstellen nicht wiederholen bzw. die Preisanstiege nicht ungehindert durchs Land "rauschen" dürfen.

Seit rund 10 Tagen steigen die Preise für Benzin & Diesel unablässig und "rauschen" ungeniert durch das ganze Land; allein, weder von Babler noch von der Bundesregierung ist ein Wort dazu zu vernehmen; ein Liter Diesel war vor etwas mehr als einer Woche noch um ca. € 1,50 zu kaufen; jetzt bezahlt man dafür ab bereits mehr als 2 Euro, was schon jetzt einer Steigerung von ca. 33% entspricht.

Quelle: https://www.instagram.com/andi_babler/?hl=de

Nun weiß man zwar nicht genau, wann Babler die Schmerzgrenze als überschritten betrachtet und, wie er das auch beim Parteitag am letzten Samstag seinen Genossen zugebrüllt hat, in die Preise eingreift; schön langsam wäre es aber an der Zeit, dass Babler endlich in die Gänge kommt und seine Regierungskollegen davon überzeugt, dass er nicht ein weiteres Mal seine Versprechen brechen, die Zusagen einhalten und das Volk nicht wieder nur für blöd verkaufen will.

Die Botschaft hört man wohl, allein dem Volk fehlt lange schon der Glaube; all das, was Babler im Wahlkampf so alles versprochen hat, wurde ja ebenso wenig eingehalten bzw. hat sich nachträglich als schnödes, abartiges Wahlkampfgetöse erwiesen; meinten es die Menschen nicht ohnedies viel zu gut mit ihm, könnte man ihn der Lüge und Heuchelei zeihen.

Quelle: https://www.instagram.com/andi_babler/?hl=de

Blöd ist nur, vor allem für Babler, dass sein eigener Parteigenosse, Finanzminister Marterbauer, von Steuersenkungen auf die Spritpreise nichts wissen, sondern lieber seinen Staatshaushalt sanieren will; der größte Profiteur bei diesen Preisanstiegen ist pikanterweise (auf Kosten aller SteuerzahlerInnen) der Staat; das kranke österreichische Steuersystem ist dermaßen "klug" konstruiert, dass es von jedem Euro, den wir Autofahrer an den Zapfsäulen bezahlen müssen, ca. die Hälfte "abbekommt".

Was also soll Babler tun? Mit Instagram-Postings wie "In den letzten Jahren hat die Politik zu oft tatenlos zugeschaut, während die Teuerung durchgerauscht ist und sich Bedingungen verschlechtert haben. Wie man dieses Vertrauen zurückgewinnt? Ich bin überzeugt, dass das nur mit einer Politik geht, die zeigt, dass sie Verantwortung trägt. Eine Politik, die eingreift, die Teuerung bekämpft und Ordnung ins Chaos bringt. Das geht nicht von heute auf morgen - aber wir arbeiten daran. Jeden Tag." wird Babler nicht reüssieren oder sich aus der "Affäre" ziehen können; er wird in den nächsten Tagen schon den Beweis antreten müssen, dass er in dieser Regierung etwas zu sagen hat und nicht weiter als willfähriger Handlanger der ÖVP und Scharlatan wahrgenommen werden möchte.

Babler hat sich zwar dem Kampf gegen die Teuerung verschrieben, aber bislang nichts erreicht; es ist ganz einfach viel zu wenig, Preise, die sich ohnedies schon auf höchsten Niveaus befinden, einfrieren bzw. deckeln zu wollen; wer den Abwehrkampf gegen solche Tendenzen gewinnen will, muss die Preise spürbar senken oder endlich die Klappe halten.

Quelle: https://www.instagram.com/andi_babler/?hl=de

Laufend nur den Mund aufzureißen und Besserung ins Land zu brüllen ist nicht nur zu wenig, sondern immer dann, wenn den Wörtern keine Taten folgen, verlogen und obendrein auch noch vertrottelt; die Leute haben längst verstanden, dass Babler kein Vize-Kanzler, sondern eine reine Witzfigur ist, die weder etwas bewegen noch seine Versprechen halten kann.

Auch dieses Mal wird nichts passieren – alle anderen werden schuld und seine Vorhaben im Regierungsprogramm eben nicht vereinbart sein; es wäre ja nicht das erste Mal, dass Babler groß daherredet, aber nichts dahinter ist; das zieht sich wie ein "roter Faden" durch die Politposse des roten Genossen.

Was Babler unter seinem Slogan "Krieg darf kein Preistreiber sein" versteht ist zu erklären er bislang schuldig geblieben; die Mechanismen des Kriegs wird der "rote Patron" weder außer Kraft setzen noch mit seiner abstrusen Gänseblümchenpolitik entschärfen können; Kriege haben es eben so an sich, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse auch in jenen Ländern verschlechtern, die mit dem Krieg unmittelbar nichts zu tun haben; es bleibt daher wenigstens zu hoffen, dass sich unsere Außenministrantin nicht, wie im Krieg Russlands gegen die Ukraine, auch im Krieg der USA und Israels gegen den Iran dermaßen weit aus dem diplomatischen Fenster hinauslehnt, dass wir von einer der Kriegsparteien als "Feind" wahrgenommen werden.

Chr. Brugger

09/03/2026