Aktiv, selbstbestimmt und nicht durch Zufall

04.07.2026

Der Aufsichtsratsvorsitzende des ÖFB, Josef Pröll, hat nach dem WM-Aus gegen Spanien Bilanz gezogen: "Wir haben das geschafft, was uns wichtig war – nämlich die Gruppenphase aktiv zu überstehen, selbstbestimmt und nicht durch Zufall".

Wo er Recht hat, der "Sepp", da hat er eben Recht: Zuerst haben wir, und das gleich im ersten Spiel, die sunnitischen Monarchisten mit 3:1 "über den Jordan" geschickt und ihnen gezeigt, wo der gelernte Christ seinen Messwein herholt; wer ein Traumtor will, stellt eben den Schmid auf und nicht dem Schmiedl; nach dem Ausgleich haben die "Jordanesen" dann ihre frevelhafte Tat bereut, sich kurz selbst gegeißelt und einfach ein Eigentor geschossen; barmherzig, wie die Gottesbrüder nun einmal sind, haben sie uns dann auch noch ein Elfmetergeschenk gemacht – Marco hat dankend angenommen und vor dem Augen von Andreas "Andi" Babler für dessen gegendertes Team, die ÖsterreicherInnen, den Endstand fixiert.

Quelle: https://www.skysportaustria.at/euphorie-entfacht-proell-zieht-zufriedenstellende-wm-bilanz/

Bei den ArgentinierInnen war es dann aber, im Beisein von Christian Stocker, anders – aus Ehrfurcht vor dem Alter hat man den in die Jahre gekommenen Messi schalten und walten lassen, wie es ihm beliebt; lieber eine glasklare Niederlage als jahrzehntelang eine blöde Nachrede; einem alten Mann tut man einfach nicht weh – das gebietet der Anstand, auch wenn er uns 3 Punkte gekostet hat.

Im "Finalspiel" gegen die "Wüstenfüchse" hat man den Atlasjüngern gleich, obwohl die keinen Alkohol konsumieren, richtig eingeschenkt und nach dem Ausgleich die "zweite Runde" bestellt; als es dann 2:2 gestanden ist (unsere Jungs waren schon leicht benebelt), haben wir den "Geist von Gijon" heraufbeschworen und dabei zugesehen, wie uns die "Gotteskicker" einschläfern.

Quelle: https://www.heute.at/i/oefb-boss-proell-macht-ansage-zurueck-mit-eitelkeiten-120122751/doc-1j1l0n2tc4 (Screenshot)

Wach geworden sind die ÖsterreicherInnen aber zur rechten Zeit; wer in der 4. Minute der Nachspielzeit mit 2:3 zurückliegt, der muss auch einmal sein wahres Gesicht zeigen und postwendend ausgleichen; wir wurden wieder aktiv, haben selbstbestimmt nach vorne gespielt und nicht durch Zufall den Ausgleich erzielt; mit einer im Training X-mal einstudierten Aktion haben Sabitzer, Gregoritsch und der dafür extra eingewechselte Kalajdžić für das 3:3 gesorgt, mit dem wir dann auch die Gruppenphase problem- und mühelos überstanden haben.

Quelle: https:// www.facebook.com/photo/?fbid=1068315738677311&set=a.479594767549414 (Screenshot) 

All jene, die aufgrund der Dynamik des Spielverlaufes, vor allem in der Nachspielzeit, von einem Wunder oder gar davon sprechen, wir hätten den Ausgleich einem Zufall zu verdanken, hat vom Fußball leider nicht die geringste Ahnung – wir waren immer aktiv, haben selbst bestimmt, wann wir gegen wen ein Tor schießen wollen und von einem Zufall kann daher so der so nicht die Rede sein.

Wer "Fußballgott" Pröll, einem ausgewiesenen Fußball-Experten, zu widersprechen wagte, wäre gleichsam ein "Fußballgottlästerer" – ja, ja, unser Sepp, der ist kein Depp; wenn sich einer mit dem heimischen Gekicke auskennt, ist das der unser Seppi und niemand anderer …

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Len3s9x3Ra8 (Screenshot)

Ach ja; da war auch noch unser "Glanzauftritt" gegen die Spanier, auf den ich beinahe vergessen hätte; auch dort waren wir aktiv – im Sinne von wir waren dabei, wollten aber nicht mitspielen; auch bei diesem Spiel haben wir, wie gegen die ArgentinierInnen, selbst bestimmt, kein Tor erzielen bzw. einfach kein einziges Mal auf das gegnerische Gehäuse schießen zu wollen; und es war daher auch kein Zufall, dass wir ausgeschieden sind, sondern die logische Konsequenz unserer aktiven, selbstbestimmten "Kickerei" …

Chr. Brugger

04/07/2026