Der nächste Tiefschlag?

14.09.2026

Nach einer "Sternstunde für die Demokratie" bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt droht den "Antidemokraten" in der deutschen Bundesrepublik der nächste Tiefschlag; denn, wer nicht hören oder verstehen will, muss büßen oder verlieren; vor allem der CDU steht bei den kommenden Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern die nächste Pleite bevor.

In Berlin dürften die CDU in etwa 7-10%-Punkte verlieren; in Mecklenburg-Vorpommern kann man sich bereits auf eine Halbierung des Stimmenanteils vorbereiten.

Nach dem "Fall der Brandmauer" stehen Merz & Co vor den Ruinen ihrer schier grenzenlos scheinenden Überheblichkeit; wer einen demokratisch legitimierten Mitbewerber ausgrenzen will und, wie in Sachsen-Anhalt, rund 44% der Wähler als dumm und naiv brandmarkt, sollte sich nicht wundern, dass ihm für diese durch und durch antidemokratische wie weltfremde Gesinnung vom Volk die Rechnung präsentiert wird.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=0U3oad1t7L4 (Screenshot)

Auch die andere "Schwester" im Geiste, die SPD, darf mit herben Verlusten rechnen; in Berlin sollten es zumindest 5% sein, in Mecklenburg-Vorpommern ebenso viel.

Noch viel "schlimmer" dürfte für CDU & SPD aber sein, dass die AfD auch in Mecklenburg-Vorpommern stimmenstärkste Partei werden und ihren Anteil am "Wählerkuchen" mehr als verdoppeln dürfte; in aktuellen Prognosen liegt die AfD zumindest bei ca. 36%.

Es stellt sich daher nur noch die Frage, wie Merz & Co auf die nächste Pleite bzw. die nächste Demokratie-Sternstunde reagieren werden; vermutlich wird man sich neuerlich darauf besinnen, künftig die Wähler besser verstehen und ihnen ihre Politik plausibler erklären zu wollen; das hat man zwar schon bislang nicht zustande gebracht und der AfD die WählerInnen in deren Arme getrieben; aber ab dem kommenden Montag wird dann ganz sicher alles besser werden …

Oder man greift ganz einfach zu drastischeren, viel einfacheren Mitteln und zieht ein sog. "Verbotsverfahren" in Betracht; wer einem politischen Gegner nicht mehr gewachsen ist, sollte ihn ganz einfach von der politischen Bühne verbannen; wenn das in einer Demokratie wie Deutschland möglich ist, dann ist der parteipolitischen Willkür Tür & To geöffnet; wie die Bevölkerung auf einen solchen, demokratiepolitisch durchaus fragwürdigen, "Eingriff" reagieren würde, bleibt offen – ohne Widerstand kann man aber rund 30% der Deutschen wohl nicht von der politischen Landkarte verschwinden lassen; denn auch im Bund liegt die AfD mittlerweile meilenweit vor "UNION" und SPD – ein Verbot der "Alternative für Deutschland" wäre daher ein demokratischer Kahlaschlag bzw. Akt parteipolitisch motivierter Willkür; sollte das in einer vermeintlich westeuropäischen Demokratie tatsächlich möglich sein, bedeutete das das Ende dieser Demokratie an sich; wer sich nicht von Figuren wie Merz & Co regieren lassen will, muss zumindest eine Alternative haben, selbst wenn diese Alternative AfD heißt.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=LyU_1Ep-b6k (Screenshot)

Wer "Remigration" mit "ethischer Säuberung nach Hautfarbe und Herkunft" in Verbindung bringt bzw. verwechselt, gibt dankenswerterweise und auf offener Bühne zu erkennen, welch kleiner Geist seiner "Denkzentrale" innewohnt.

Auch der permanente Hinweis darauf, die AfD sei "gesichert rechtsradikal", vermag an der demokratischen Legitimation dieser politischen Partei nichts zu ändern-

Pikanterweise handelt es sich ja just beim "Bundesamt für Verfassungsschutz" um eine nachgeordnete Behörde des Bundesministeriums für Inneres, das dem "BfV" Weisungen erteilen und die Amtsführung inhaltlich steuern kann sowie alle Führungspositionen politisch besetzt – insofern ist das "BfV" nur eine an politische Weisungen gebundene Behörde, die das zu tun hat, was die Politik von ihr will; so hat die ehemalige Innenministrantin Nancy Faeser (SPD) 2025 das "BfV" angewiesen, die AfD als "gesichert rechtsradikal" einzustufen, was auch tatsächlich bzw. postwendend geschehen ist; diese "Aussage" als Basis für ein Verbot der AfD zu nutzen ist weltfremd und demokratiepolitisch absurd.

Mit einem solch offensichtlich fadenscheinigen Verdikt hausieren gehen und Stimmung machen zu wollen bringt nur zum Ausdruck, wie verzweifelt und angeschlagen Merz & Co bereits sein müssen – insofern ist es keine allzu große Überraschung, dass vor allem Merz beim Volk längst "unten durch" und in der öffentlichen Wahrnehmung zum unbeliebtesten und unfähigsten "Kanzler" aller Zeiten verkommen ist; bei einem Amtsvorgänger wie Olaf Scholz beinahe ein Wunder – das muss einer erst einmal zustande bringen bzw. wer kann, der kann; wem selbst der Nachname seines österreichischen Amtskollegen nicht geläufig ist, bei dem dürfte Lift jedenfalls nicht bis in den letzten Stock fahren …

Chr. Brugger

14/09/2026