Die „Affäre Babler-Zeiler“
Die österreichischen Sozialisten wäre gut beraten, die "dubiose Affäre" zwischen Andreas Babler & Gerhard Zeiler möglichst rasch zu beenden; Affären haben die Eigenart, kompliziert zu werden und letztendlich in einem "Beziehungsdrama" samt reichlich "Schmutzwäsche" zu enden; was dann noch übrigbleibt firmiert meist nur noch unter "Scherbenhaufen".
Wer immer dieses "Szenario" in der SPÖ vermeiden möchte, sollte endlich Position beziehen und klar zum Ausdruck bringen, was er, ohne Rücksicht auf das eigene Fortkommen, möchte.
Seit Gerhard Zeiler die Parteispitze anstrebt, geht es allerdings bei den "Sozis" drunter und drüber; die einen wollen Babler unbedingt loswerden, andere wiederum fürchten um ihre eigenen Posten und wollen an Babler festhalten; manche sind meinungslos bzw. äußern sich zumindest nicht.

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Diese "widerstreitende" bzw. diffuse Interessenlage ist jedenfalls die beste Voraussetzung für einen langandauernden, parteiinternen Streit; und für die "vierte Macht" des Landes, die Medien, ist der "Zwist im Hause SPÖ" ein "gefundenes Fressen" – nichts kann hämischer kommentiert werden als ein Streit auf offener Bühne, inkl. Babler als unbedarftem Hauptdarsteller, der ohnedies die Kassen seines Polit-Theaters nicht klingeln lässt.
Frei nach dem Motto, wer den Schaden verursacht hat, muss für den Spott nicht sorgen, wird man Babler in den nächsten Wochen durchs Land treiben wie die sprichwörtliche "Sau"; dafür ist selbst er nicht zu beneiden; Babler hätte es aber in der Hand, sich, der Partei und dem ganzen Land den hausgemachten Spießrutenlauf zu ersparen und, als "effet secondaire", allen ÖsterreicherInnen ganz nebenbei auch noch einen großen Gefallen zu tun.
Dass das nicht passieren wird, scheint klar; Babler hat ohne seine Ämter ebenso keine politisch relevante Zukunft wie Michael Schmidt, Eva-Maria Holzleitner, Korinna Schuhmann, Markus Marterbauer, Anna Sporrer oder Julia Herr; sie alle sind Teil bzw. Ausfluss des unbeliebten "Systems Babler" – ohne ihren marxistischen "Mentor" zählten sie politisch zum "Ausgedinge".
Die "SPÖ-Granden" nehmen lieber den Verfall der eigenen Partei in Kauf als, zum wohl des Landes, auf ihre hochdotierten Posten zu verzichten; allein daran kann man ermessen, wie ernst es Babler & Co tatsächlich ist bzw. worum es ihnen geht; zuerst kommen sie selbst, dann ihr eigenes Fortkommen und die persönlichen Vorteile, die ihnen ihre politischen Funktionen bescheren; erst danach geht es, am Ende der äußerst egozentrisch ausgeprägten "Werteskala", um die Bedürfnisse und Interessen des Volkes; das unterscheidet sie zwar nicht von anderen politischen Parteien, macht "die Sache" aber auch nicht besser.

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Dann reibt man sich bei den Sozialisten sogar noch verwundert die Augen, versteht die Welt nicht mehr und kann es sich denklogisch kaum erklären, wie es sein kann, dass das Volk der kruden Idee verfällt, nicht die SPÖ zu präferieren, sondern anderen Parteien den Vorzug zu geben; jeder kennt des "Rätsels Lösung", nur die SPÖ selbst hat keine Antwort auf diese existentiellen Fragen – warum das aber so ist, erklärte sich bei einem Blick auf die Liste der SPÖ-"Spitze" von selbst …
Wer allerdings den Babler Herausforderer, Gerhard Zeiler, in der gestrigen ZIB 2 gehört und gesehen hat, dürfte sich heute mit der Frage konfrontiert sehen, ob der qualitative Unterschied zwischen den beiden Kontrahenten groß genug ist, um einen monatelangen "Wahl- oder Machtkampf" führen zu müssen; Zeiler selbst wird, das kann nach seinem Auftritt bei Margit Laufer getrost festgestellt werden, den geplanten "Turnaround" nicht schaffen – dafür wird es schon "frischeren Blutes", mutigerer Ideen und mehr sprachlicher Versiertheit bedürfen – denn ziemlich planlos läuft ja ohnedies bereits der jetzige SPÖ unter ihrem aktuellen Parteichef durch die Gegend …
Chr. Brugger
28/09/2026
