Die „Doppelmühle“ auf der arabischen Halbinsel
Beim Strategiespiel "Mühle" ist bekanntermaßen die "Doppelmühle" deshalb erstrebenswert, weil es dann für den Gegner kaum noch ein Entrinnen gibt; eine solche "Doppelmühle" haben, im übertragenen Sinn, der Iran und seine mit ihm verbündeten Milizen mittlerweile, unter Mithilfe von Donald Trump, rund um die arabische Halbinsel aufgebaut.
Auf der einen Seite (im Osten) blockiert der Iran seit Monaten die Straße von Hormus, während auf der anderen Seite (im Westen) die Huthi-Miliz das "Tor der Tränen" (Bab al-Mandab) kontrolliert; diese beiden Nadelöhre sind folglich "verstopft", die Länder auf der arabischen Halbinsel befinden sich in der Geiselhaft des Iran und der "mitspielenden" USA sowie der in diesem Gebiet tätigen Milizen.
Damit ist der Erdölexport von der arabischen Halbinsel, der weitaus wichtigsten Region für Erdölexporte weltweit, defacto zum Erliegen gekommen; die beiden "Meeresengen" rund um die Halbinsel sind geschlossen und die Ost-West-Pipeline in den saudi-arabischen Regionen Riad und Medina musste vorerst stillgelegt werden; die Verbindung zwischen Abqaiq und Yanbu`al-Bahr wurde gekappt; durch diese Pipeline sind bislang täglich bis zu 7 Millionen Barrel Erdöl geflossen.

Quelle: https://www.turkiyetoday.com/region/iran-to-target-saudi-arabias-east-west-pipeline-and-aramco-if-the-us-hits-energy-faci-3217643
Die Folgen dieser "Doppelmühle" sind evident: Der Rohölpreis steigt wieder an und darunter leiden vor allem die Hauptabnehmer des Erdöls, das auf der arabischen Halbinsel gefördert wird: Asien und Europa …
Nun bleibt abzuwarten, wie vor allem die europäische Politik auf diese Blockade sowie die steigenden Rohölpreise reagieren wird; während sich China, Indien oder Japan bei den Russen "eindecken" können, ist das aufgrund der Sanktionspolitik der EU in Europa leider nicht möglich.
Zu diesem Zweck hat sich unser Wirtschaftsministrant bereits mit seinem saudischen "Amtskollegen", Prinz Abdulaziz bin Salam, getroffen, um über "die aktuelle Lage, mögliche Auswirkungen auf die Energiemärkte und ihre Versorgungssicherheit" zu sprechen – ergebnislos zwar, aber immerhin.
Laut "Wolfi" Hattmannsdorfer "geht es jetzt darum, alle diplomatischen Möglichkeiten zu nutzen, um weitere Eskalation zu verhindern und die Energiemärkte zu stabilisieren".

Quelle: https://mapcreator.io/de/galleries/bild-bedrohungen-durch-die-huthi-miliz-im-roten-meer/ (Screenshot)
Hier dürfte unser chefdiplomatische Außenministrantin Beate ins Spiel kommen, die auf der internationalen Bühne "alle Stückerl spielt"; ihr wird es schier mühelos gelingen, zwischen dem Irak sowie dessen Kriegsgegner, den USA, ein Friedensabkommen zu vermitteln und die jemenitischen Huthi-Rebellen zum Einlenken zu bewegen; für den unmittelbar bevorstehenden "Friedensgipfel" in Sanaa, Jemen, werden alle, an den terroristischen Handlungen rund um die arabische Halbinsel, beteiligten Parteien einer 4-wöchigen Waffenruhe zustimmen, damit unsere Beate vor Ort in aller Ruhe friedensstiftend tätig werden kann.
Sollte dieser Waffenstillstand gebrochen werden, wird unsere Claudia Bauer nicht zögern, die vertragsbrüchigen Vertragsparteien einfach zu verbieten; was ihr bei der Muslimbruderschaft, Hisbollah und Hizb ut-Tahrir schon recht eindrücklich gelungen ist, sollte auch beim Iran, den USA und vor allem bei den Huthis locker machbar sein; wer sich nicht an internationales Recht hält, müsste ja zwangsläufig mit der Härte der heimischen Integrationsministrantin rechnen; mit dieser ist aber, wie alle Integrationsunwilligen in Österreich längst wissen, "nicht gut Kirschen essen"; sollte Bauers Engagement allerdings doch nicht ganz ausreichen, kann immer noch Christian Stocker helfend zu Seite springen: Der hat ja bekanntermaßen "Null Toleranz gegenüber Terrorismus und Extremismus" zur Staatsräson erklärt; was für Österreich gilt, hat logischerweise auch für den Rest der Welt zu gelten.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=dBsCBPUZwNw (Screenshot)
Bei all dieser hochkarätigen Expertise ist damit zu rechnen, dass sich die "Doppelmühle" rund um die arabische Halbinsel gleichsam von selbst auflöst und dadurch vor allem die Diesel- und Benzinpreise in Österreich wieder sinken werden; bis es allerdings so weit ist, müssen wir Österreicher in den "sauren Apfel" beißen und hoffen, dass Beate, Wolfi, Claudia & Christian möglichst bald in "die Gänge" kommen bzw. ihr politisches Gewicht in die internationale Waagschale werfen – als künftiges Mitglied im Sicherheitsrat der UNO zählt jedes Kilogramm ja quasi doppelt.
Wenn die Bemühungen unserer "Verwaltungselite" aber ebenso wenig fruchten wie z.B. bei der Abschaffung des Österreich-Aufschlages, dürfen wir frühestens nach der nächsten Nationalratswahl, wann immer diese stattfinden wird, mit einer Verbesserung der Lage rechnen und bis dorthin Spritpreise zahlen, die wir uns zwar nicht mehr leisten können, aber eben, wie seit Jahrzehnten die überhöhten Preise für Lebensmittel, ganz einfach hinzunehmen haben.
Chr. Brugger
15/09/2026
