Die Fortsetzung einer beispiellosen Talfahrt

09.10.2026

Ohne blasphemisch klingen zu wollen, könnte man den roten Genossen nach ihrem sonntäglich letzten Abendmahl nur noch mit den Worten des Evangelisten Lukas, "Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun", begegnen.

Irgendwie kann man sich bei dem, was die österreichischen Sozialisten so alles aufführen, nur mit Schaudern abwenden; der immer-noch Obmann Andreas Babler hat die Partei auf einen Kurs in Richtung 10% gebracht; lt. einer aktuellen OGM-Umfrage liegt die SPÖ derzeit aber immer noch bei respektablen 12% - Luft nach unten ist also immer noch vorhanden; wenn das OGM-Team um Wolfgang Bachmayer richtig liegt, haben die Grünen die SPÖ bereits überholt und sich mit 15% auf Platz 3 hinter der FPÖ und der ÖVP eingereiht; größer könnte das Babler-Debakel kaum noch sein.

Quelle: https://www.heute.at/s/umfrage-beben-spoe-bei-12-prozent-von-gruenen-ueberholt-120263432 (Screenshot)

Nun hat sich die SPÖ drauf verständigt, den krebskranken Finanzminister Marterbauer ins "Rennen" zu schicken; er soll, so es sein gesundheitlicher Zustand zulässt, Anfang 2027 Vizekanzler werden und im April 2027 auch zum Parteichef gewählt werden.

Bis dorthin ändert sich allerdings nichts – Babler bleibt der SPÖ, wenn auch mit 2 Erwachsenenvertretern, als "Chef" erhalten; wer ab 2027 die SPÖ nach außen hin vertritt, ist allerdings unklar; ebenso wenig ist klar, ob Marterbauer im April 2027 tatsächlich Parteichef wird – bis dorthin fließt einerseits noch viel Wasser die Donau hinunter, andererseits kann in 6 Monaten auch noch der eine oder die andere der Idee verfallen, sich um die Obmannschaft zu bewerben; nichts Genaues weiß man also nicht.

Den sonntäglichen "Schwachsinn" verkaufen die Genossen naturgemäß als sensationellen Erfolg; allen voran ist es "natürlich" Babler, der mit seinem sinnbefreiten Dauer Bla-Bla weiterhin die Bevölkerung belästigt; jeder in diesem Land sollte mittlerweile wissen, dass mit dieser, gelinde formuliert, "Chaostruppe" rund um Babler kein Blumentopf zu gewinnen ist und diese SPÖ auch mit Marterbauer nicht reüssieren kann; der vertritt ohnedies nur ein und dieselben, fragwürdigen politischen "Positionen" wie Babler und versprüht dazu den reizenden Charme eines ärmelschonertragenden Buchhalters.

Es kann sich wohl nur um einen verfrühten April-Scherz handeln, just von Marterbauer den großen "Turnaround" zu erwarten; der mag zwar, sollte das jemand so sehen, der beliebteste Minister Österreichs sein; allein, das ist ja kein Qualitätsmerkmal, sondern ein Armutszeugnis; wer mit solchen "Vorschusslorbeeren" bedacht werden muss, um sein politisches Dasein zu rechtfertigen, ist von Anbeginn an dem Untergang geweiht.

Mit dem Charisma des marxistischen "Wanderpredigers" ist bereits Babler kläglich gescheitert; sein geistiger Parteigenosse Markus M. mag zwar eloquenter, intellektueller oder in Summe "passabler" wirken; ihn jedoch an Babler zu messen bzw. mit diesem zu vergleichen wäre fatal – so einen, wie Babler, hat Österreich, pejorativ betrachtet, bislang noch nicht erlebt; und es muss ja einen Grund dafür geben, warum Babler als "intellektueller Tiefpunkt in der 2. Republik" wahrgenommen wird.

Die SPÖ hat es aber immerhin zustande gebracht, von ca. 51% auf 12% zusammenzuschrumpfen; wer es also hinbringt, seinen Wähleranteil um mehr als 75% zu verringern, dem muss auch zugetraut werden, in naher Zukunft den Auszug aus dem Nationalrat mit Champagner und veganen Grammel-Knödeln feiern zu wollen.

Ein ganzes Land kann bis dahin jedenfalls dabei zusehen, wie sich eitle Emporkömmlinge des Augenblicks, die nur in ihre morbide "Wichtigkeit" verliebt sind, ins Abseits stellen und eine ehedem staatstragende Partei aus abstoßend perfidem Eigennutz mutwillig zerstören.

Chr. Brugger

09/10/2026