Die Fußball-WM nimmt langsam Fahrt auf
Schön langsam kommt die "größte WM aller Zeiten" auch sportlich in "die Gänge"; die Teilnahmemöglichkeit sog. "Fußball-Zwerge" zeitigt zumindest eine Vielzahl an Toren; Schweden rupfte mit einem 5:1 den "Adlern von Karthago" gehörig die Federn und die "blaue Welle" von Curaçao konnte "Germany" nichts anhaben.
Im voll klimatisiert-texanischen "NRG-Stadium" nahe Houston gingen die von Dick Advocaat betreuten Karibik-Insulaner gegen unsere "Lieblingsnachbarn" mit 1:7 sprichwörtlich "baden" bzw. "unter"; den Namen Curaçao verbinden die meisten Europäer aber ohnedies nur mit jenem blau eingefärbten Likör, der nach Orangen schmeckt, für Cocktails wie "Cosmopolitan" oder "Swimming-Pool" verwendet wird und seinen Namen jenem Land verdankt, das als Teil des Königreichs der Niederlande zum ersten Mal an einer WM teilnimmt.

Quelle: https://www.laola1.at/de/red/fussball/wm-2026/statistik-seo-2/tv-news/dieser-tv-sender-zeigt-deutschland-gegen-curacao/ (Screenshot)
Ausgeglichener ist hingegen die "Partie" zwischen den Niederlanden und Japan verlaufen – wobei "verlaufen" vielleicht insofern falsch ist als die Japaner immer nur dann gelaufen sind, wenn sie im Rückstand waren; die "blauen Samurai" haben es der "Elftal" gewiss nicht einfach, sondern vielmehr den japanischen Tugenden alle Ehre gemacht; mit äußerster Disziplin, Geduld & Fleiß haben die Männer aus dem "Land der aufgehenden Sonne" ihr Territorium verteidigt und ihre wenigen Chancen letztlich gut genutzt.
Heute dürfte es zumindest im Spiel der Spanier gegen Kap Verde das nächste "Torfestival" zu sehen geben; das kapverdische Team nimmt ebenfalls das erste Mal an einer WM teil und ist gegen "La Furia Roja" nur krasser Außenseiter.
Die "blauen Haie" werden sich zwar vermutlich an Rodri & Co ihre Zähne ausbeißen; bekanntlich wachsen bei Haien aber die Zähne ein Leben lang nach, sodass gegen Uruguay und vor allem Saudi-Arabien noch genug "Biss" vorhanden sein sollte; den nicht umsonst haben die Kicker vom Archipel im Atlantischen Ozean in der WM-Qualifikation erheblich höher eingestufte Nationen wie Kamerun oder Angola hinter sich lassen können.

Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/wm-teilnehmerland-curacao-100.html?at_medium=mastodon&at_campaign=tagesschau.de (Screenshot)
Schwierig wird es heute auch für die "Pharaonen" aus Ägypten gegen die belgischen "roten Teufel"; vor allem für Thibaut Courtois (34), Axel Witsel (37, Kevin De Bruyne (34) & Romelu Lukaku (33) dürfte es die letzte Chance auf einen Titel mit dem Nationalteam sein.
Die Ägypter hingegen werden wohl oder übel auf einen Geniestreich von Kapitän Mohammed Salah hoffen müssen, der die letzte 8 ½ Jahre beim FC Liverpool verbracht hat.
Sportlich eher wertlos dürften die Spiele Saudi-Arabien gegen Uruguay sowie Iran gegen Neuseeland werden.
Im Spiel gegen Saudi-Arabien sind die "himmelblauen" Ex-Weltmeister aus Südamerika sicher klar zu favorisieren; man sollte aber noch in Erinnerung haben, dass die "grünen Falken" bei der WM in Katar den späteren Weltmeister Argentinien mit 2:1 besiegen und so für Furore sorgen konnten.

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Gespannt darf man jedenfalls auf den Auftritt des "Team Melli" aus dem Iran sein; die "Löwen" sind zwar wesentlich stärker einzuschätzen als die neuseeländischen "All Whites"; es bleibt nur die Frage offen, wie die Iraner mit der Situation umgehen, bei Donald "Duck" Trump nicht besonders beliebt und gerne gesehen zu sein; bekanntlich hat ja der US-Präsident dem Team aus dem Iran von einer Einreise in die USA "um ihres eigenen Lebens und ihrer Sicherheit willen" abgeraten; zudem wurde vor 2 Tagen vor dem WM-Quartier der Iraner in Mexiko "zufällig" eine Leiche "entdeckt", die sich im Kofferraum eines US-amerikanischen Autos befunden hat; ob das die optimale Vorbereitung auf ein WM-Spiel ist, wird man sehen …
Chr. Brugger
15/06/2026
