Der nächste „depperte“ Kompromiss
Der heimische Dilettantentrupp hat sich, im Kleide einer dümmlichen wie unfähigen Bundesregierung, kompromissmäßig auf "Dürrehilfen" für Landwirte in Verbindung mit überambitionierten Klimazielen "geeinigt".
Den Bauern unter die Arme zu greifen ist der Türkisschwarzen Pflicht; bei denen handelt es sich ja um jene Dolme, die noch zum Restbestand der völlig implodierten ÖVP-Wählerschaft zu zählen sind; dafür haben Stocker & Co ein weiteres Mal ihre ehemaligen Unterstützer (Wirtschaft & Industrie verraten: Die EU-Vorgaben betreffend Klimaneutralität sollen nicht erst, wie geplant, 2050, sondern bereits 10 Jahre früher erreicht werden.

Quelle: https://on.orf.at/video/14336143/16142141/totschnig-verspricht-verlaessliche-unterstuetzung (Screenshot)
Allein, die Finanzierung des 240-Millionen-Euro-Paktes ist abenteuerlich wie dummdreist zugleich: 140 Millionen Euro werden dadurch finanziert, dass Landwirte für 2 Monate keine Sozialversicherungsbeiträge bezahlen müssen; dafür soll sich aber der staatliche Zuschuss für die bäuerlichen Pensionen in den nächsten Jahren in eben demselben Ausmaß reduzieren.
Dazu kommen noch 25 Millionen Euro staatliche "Direkthilfen" für stark betroffene Betrieb – unter der Voraussetzung, dass die Bundesländer jeweils die Hälfte bezahlen.
25 Millionen Euro gibt es als Zinszuschüsse für "Betriebsmittelkredite" bzw. Ratenstundungen und weitere 50 Millionen Euro kommen als staatliche Förderung für sog. "Ernteversicherungen" hinzu (dadurch steigt die sog. "Prämienförderung" von 55 auf 65%.
Die Bauern zeigen sich jedenfalls zufrieden – die Wirtschaft hingegen tobt; um die Bauern zu "retten" wird vor allem die Industrie weiter drangsaliert;
Österreichs "Alleingang" sei "ein Schuss ins Knie" kommentiert das u.a. die Industriellenvereinigung – der Standort würde damit in einer ohnedies schwierigen Lage mehr geschädigt, als es dem zähen Kampf gegen den Klimawandel nütze.

Quelle: https://on.orf.at/video/14336143/16142141/totschnig-verspricht-verlaessliche-unterstuetzung (Screenshot)
Wie wenig wert das vielumjubelte neue "Klimagesetz" tatsächlich ist, hat just Bauernministrant Norbert Totschnig "verraten": "Wichtig dazu zu sagen ist, dass der Klima-Fahrplan der Bundesregierung ohne Sanktionen ist", erklärte er in der ORF-Sendung "ZiB 2", "durch eine Standortklausel könne der Fahrplan außerdem im Falle volkswirtschaftlicher Verwerfungen korrigiert werden" – unter dem Strich bedeutet das allerdings, dass dieses "Klimagesetz" nicht einmal das Papier wert ist, auf dem es steht; dabei soll es sich, so Totschnig weiter, nur um eine unverbindliche Orientierungshilfe handeln – wer sich das Interview mit unserem Agrartollpatsch antun will, kann dafür gerne die ORF-Mediathek bemühen.
(https://on.orf.at/video/14336143/16142141/totschnig-verspricht-verlaessliche-unterstuetzung)
Dort kann sich dann jeder sein eigenes Bild davon machen, wer bei uns in Österreich Mitglied einer Bundesregierung sein kann bzw. Minister spielen darf … es ist einfach nur noch zum Schämen, ein Schande und unwürdig zugleich …
Chr. Brugger
23/08/2026
