Die Verzweiflung muss groß sein
Was sich in Österreich politisch so abspielt, ist aller Unehren wert; selbst die Allerdümmsten dieser Republik verfielen, möchte man meinen, nicht der Idee, längst gescheiterte Figuren dermaßen zu desavouieren.

Quelle: https://www.oe24.at/a/die-umfrage-der-woche-mit-niki-fellner-900120164 (Screenshot)
Die türkis/schwarze Community schanzt, trotz (nicht rechtskräftiger) Verurteilung, August Wöginger einen neuen Posten zu, der es dem "Gust" möglich macht, ÖVP-Funktionäre vorbereitend wie flächendeckend für "amtsmissbräuchliche" Interventionen zu bestimmen; wer kann, der kann eben; ob mit oder ohne Schuld ist dabei scheinbar einerlei; Hauptsache ist offenkundig, einem "Gefallenen" wieder auf die Füße helfen zu wollen; was die einen wahrscheinlich ein "Sozialprojekt" nennten, bezeichneten andere als Chuzpe, eine "charmante Unverfrorenheit" türkisester Art.
Zudem leistet sich die ÖVP auch einen Bundesparteiobmann, der in der "Kanzlerfrage" seiner ohnehin maroden Partei sogar noch hinterherhinkt und bei der Bevölkerung völlig "unten durch" ist; sofern man in der ÖVP auf die Idee kommt, mit Christian Stocker die nächste Nationalratswahl zu bestreiten, ist ein Ergebnis unterhalb der 20%-Marke garantiert.
In der ehemaligen "Großpartei", die mittlerweile als "Abgesang" firmiert, sind an den sog. "führenden" Positionen nur noch solche zu finden, die in der Privatwirtschaft bzw. am Arbeitsmarkt als solchem und unter normalen Bedingungen nicht die geringste Chance hätten; nepotistischen Sprösslingen wie Bauer, Pröll, Totschnig & Co bleibt aber zumindest der Weg zum AMS erspart.

Quelle: https://www.oe24.at/a/die-umfrage-der-woche-mit-niki-fellner-900120164 (Screenshot)
Nicht viel anders, eher noch schlimmer, ist die Lage bei den "Roten", denn auch dort beginnt der sprichwörtliche Fisch bereits am Kopf zu "stinken" an; wer die ganze Zeit mit internen Querelen, Intrigen und dem Erhalt der eigenen Macht beschäftigt ist, kann, außer negativen Schlagzeilen, nichts "liefern" bzw. zum Wohl des Volkes beitragen.
Babler & Stocker verbindet aber zumindest, dass sie mit ihrer evidenten Führungsschwäche, gepaart mit massiven charismatischen Defiziten und Unvermögen, die von ihnen "angeführten" Parteien hinunterziehen und, was kaum noch denkbar scheint, weiter "schrumpfen" lassen; ÖVP & SPÖ erreichen in allen aktuellen Umfragen gemeinsam in etwa nur noch so viel, wie die FPÖ allein; dass dieser Umstand in beiden Kleinparteien die Alarmglocken läuten lässt ist allzu verständlich.
Bei den Sozialisten soll das traurige Kapitel "Andi" Babler ja, so heißt es wenigstens, am kommenden Sonntag endgültig zugeschlagen werden; alles andere als ein "Rauswurf" Bablers wäre weder erklär- noch denkbar; sogar die blödesten Genossen dürften mittlerweile realisiert haben, dass mit einem intellektuell völlig überforderten Marxisten aus Traiskirchen nicht einmal ein Blumentopf zu gewinnen ist.
Ob jetzt Gerhard Zeiler, Markus Marterbauer oder jemand anderer die Partei übernimmt ist eigentlich einerlei; so lange im "Regierungsteam" Namen wie Schuhmann, Holzleitner, Sporrer oder Schmidt aufscheinen, ist es absolut aussichtslos, auf eine Verbesserung der Vertrauens- und Umfragewerte zu hoffen.

Quelle: https://www.oe24.at/a/die-umfrage-der-woche-mit-niki-fellner-900120164 (Screenshot)
Und auch beim dritten Koalitionspartner, den NEOS, rangieren die, wie soll man dazu überhaupt noch sagen, ministeriellen "Marionetten" in der Beliebtheitsskala am Ende; Meinl-Reisinger, Wiederkehr & Schellhorn sind, gemeinsam mit Stocker & Babler, seit Monaten in allen "Ranglisten" ganz am Ende zu finden.
Das Volk vertraut diesem Personal nicht, es ist unbeliebt, gilt als fachlich inkompetent, ideenlos, umsetzungsschwach und beratungsresistent; nähme man das Volk ernst, hätten die "handelnden" Personen längst den Hut nehmen und abdanken müssen …
Insofern muss die Verzweiflung in den Parteizentralen enorm groß sein; über personell-vernünftige Ressourcen verfügt man ganz offensichtlich nicht und mit dem "aktiven" Personal erleiden die "Regierungsparteien" Schiffbruch – sofern sich nicht bald etwas ändert, können ÖVP, SPÖ & NEOS damit beginnen, ihr eigenes politisches Begräbnis zu organisieren …
Chr. Brugger
02/10/2026
