Im Osten nichts Neues
Während sich unsere flugmeilensammelnde Außenministrantin in New York für das bedeutungsvolle Ticket im UN-Sicherheitsrat selbst zurecht abfeiert, der Rest westlicher Diplomatie aber kollektiv im Dauertiefschlaf verweilt, geht im Osten Europas der Krieg unverändert weiter.
Russen und Ukrainer schlagen sich gegenseitig die Schädel ein und es hat nicht eben den Anschein, als würde sich daran in absehbarer Zeit etwas ändern; irgendwie ist der Krieg am europäischen Kontinent quasi zur Routine geworden; die Ambitionen für eine friedliche Lösung wurden de facto eingestellt; von Europa aus wird, zu Lasten aller EuropäerInnen, die Ukraine bzw. deren Kriegsherr Selenskyj mit unzähligen Milliarden finanziell unterstützt und mit ebenso teurem Kriegsmaterial versorgt.
Das alles scheint unter dem Motto "koste es, was es wolle" zu firmieren; Russen und Ukrainern kostet es zwar das Leben, uns hingegen nur die wirtschaftliche Grundlage – "Win-win" sozusagen, ein immenser Vorteil für Ukrainer und Europäer.

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Russland ist zwar immer noch nicht "eingeknickt" und Putin nach wie vor an der Macht; in Europa wartet man offenbar auf den Volksaufstand gegen das russische Regime oder das Ableben Putins; etwas anderes fällt von der Leyen, Merz, Macron & Co scheinbar nicht ein.
Wozu auch? Die Rechnung müssen ohnehin die EuropäerInnen und nicht von der Leyen, Macron oder Merz bezahlen; die indirekte Beteilung am Krieg im Osten ist aus Sicht der verantwortlichen Politiker alternativlos und insofern ihr Kriegsgeheul die logische Konsequenz; wer nicht weiter zu denken in der Lage ist als an den nächsten Tag, der handelt so wie wir es derzeit miterleben müssen.
Auch etwas weiter südlich, im Nahen Osten, ist die Situation ähnlich; die europäischen Politiker haben eingesehen, dass sie im kriegerischen Konflikt zwischen dem Iran und den USA keine wie immer geartete Rolle spielen; auch die dadurch bedingten Auswirkungen haben weder von der Leyen noch Macron oder Merz zu ertragen, sondern wir EuropäerInnen.
Insofern gibt es auch dort, vor allem in den Straßen von Hormus und Bab al-Mandab weder einen Auftrag noch Handlungsbedarf für die Europäer; wir können nur zusehen, dürfen aber mit den negativen Auswirkungen leben – Einfluss haben von der Leyen, Macrin & Merz auch dort nicht.
Kriege sind, vor allem wenn sie im Osten stattfinden, einfach Chefsache; politische Trittbrettfahrer & diplomatische Dilettanten sind dort nicht erwünscht und haben nichts zu sagen.

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Einen Funken Hoffnung darf man aber immer noch haben, zumal wir Europäer ja mit Beate Meinl-Reisinger ein Trumpf-Ass im Ärmel hätten; sie ist immerhin die "hochrangigste" Diplomatin Österreichs und als solche für die Alpenrepublik ab 01.01.2027 im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen präsent; wer, wenn nicht "unsere" Beate, könnte in der Lage sein, den USA & Russland bzw. dem Iran und den Huthis das Fürchten zu lernen und sie dazu zu bewegen, das kriegerische Treiben endlich einzustellen und auf den Pfad der Tugend zurückzukehren?
2027 könnte ein gutes, friedliches, wirtschaftlich erfolgreiches und vor allem für die heimische Diplomatie gar ein "goldenes" Jahr werden.
Sollte es Fr. Meinl-Reisinger tatsächlich gelingen, im Osten für Frieden zu sorgen, sind ihr Dank, Anerkennung und der Friedens-Nobelpreis gewiss; dann darf die Beate postpolitisch auch auf einen hochdotierten Posten bei den "Vereinten Nationen" und, wie Annalena Baerbock, sogar auf eine Professur an einer US-amerikanischen Elite-Universität spitzen – das sind doch schöne Aussichten …
Chr. Brugger
23/09/2026
