Imagepolitur für drittklassige Politiker

07.06.2026

Angesichts maroder Umfragewerte für die "Spitzen" der heimischen Politik samt unterirdischen Vertrauenswerten dürfte über den Sommer hin eine "Imagepolitur" geplant sein – dafür beschäftigen die einzelnen Ministerien ja eine, mit Steuergeld finanzierte, Heerschar an Medienmitarbeitern, deren Aufgabe es wäre, ihre Chefitäten im Lichte der Öffentlichkeit besser aussehen zu lassen als sie das in Wirklichkeit sind.

Wenn es nach den Österreichern geht, sind Christian Stocker, Andreas Babler, Beate Meinl-Reisinger & Co das Geld nicht wert, das wir, das Volk, ihnen monatlich anweisen lassen; alle Umfragen deuten darauf hin, dass die heimische "Führungsetage" ihr Handwerk nicht versteht und schlicht nicht in der Lage ist jenen Aufgaben gerecht zu werden, für die sie prinzipiell zuständig wären; am Gipfel der österreichischen Verwaltung sind nur noch solche anzutreffen, die als Versager gelten, denen man weder vertrauen noch etwas zutrauen kann.

Wäre diese "Regierungshundstruppe" eine Schulklasse, stünde bereits einen Monat vor Schulschluss fest, dass, mangels Leistungsnachweis, niemand zum Aufstieg in die nächsthöhere Schulstufe berechtigt wäre.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=q3lPyVFb918 (Screenshot)

Anders formuliert: Dem Volk fehlt für diese "Regierung" mittlerweile jedes Verständnis, den "Regierenden" offenbar jedweder Verstand.

Diese "Regierung hat fertig" – sie weiß es nur noch nicht bzw. will es nicht wahrhaben und belästig bzw. drangsaliert uns weiterhin in allen denkbaren Belangen.

Der bevorstehende Sommer wird, damit ist jedenfalls zu rechnen, für eine polit-kosmetische Not-OP in Form eines chirurgischen Eingriffs an einem verunstalteten Komapatienten "herhalten" müssen; frei nach dem Motto: Notdürftig zusammengeflickt und reanimiert dem Herbst entgegen …

Wie das geschehen soll oder kann ist absehbar: Während Stocker und Babler auf Rückenwird durch die Fußball-WM bzw. das Abschneiden des ÖFB-Teams in den USA hoffen, vertraut Meinl-Reisinger auf ihr mit reichlich Steuergeld erkauftes Ticket im Sicherheitsrat einer sinnlos gewordenen UNO.

Alle ÖsterreicherInnen dürfen sich daher auf mit hochnotpeinlicher Aufdringlichkeit erzwungene Selfie-Orgien aus Santa Barbara, Santa Clara & Dallas freuen, die dort vor Ort durch plumpe Polit-Avancen generiert bzw. in Form einer abartigen, lediglich noch mit einer Anbiederungstour notgeiler, wild gewordener oder pubertierender Groupies vergleichbaren, Polit-PR-Show produziert werden.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=q3lPyVFb918 (Screenshot)

Der nicht so WM-affine Rest der heimischen Bevölkerung darf sich dafür vermutlich dem pinken, orgastisch anmutenden, Freudentaumel hingeben, mit dem die nächsten Jahre der absolut untaugliche Versuch unternommen wird uns glauben zu machen, wir hätten auf der politischen Weltbühne ab 01.01.2027 zumindest für die Dauer von zwei Jahren etwas zu sagen bzw. mitzureden; Fr. Meinl-Reisinger wird uns allenfalls verkaufen wollen, sie werde mit Staaten wie Simbabwe, Liberia, Trinidad und Tobago, Kirgistan, dem Kongo usw. den US-Amerikanern, Chinesen und Russen schon noch das Fürchten lernen, kriegerische Konflikte beenden und die Welt als solche in einen Ort verwandeln, an dem der himmlische Friede den Alltag prägt.

Quelle: https://exxpress.at/politik/babler-stuerzt-ab-spoe-chef-jetzt-unbeliebtester-politiker-oesterreichs/ (Screenshot)

Wir sollten nicht vergessen: Unserer politischen Dreieinfältigkeit ist immerhin so einiges zuzutrauen; denn spätestens dann, wenn das Team von Ralf Rangnick Fußballweltmeister geworden ist, werden vor allem die roten Balken des Sportministranten in die Höhe schießen; und wenn Österreich die USA, China & Russland im UN-Sicherheitsrat der Vereinten Nationen das erste Mal überstimmt hat, werde selbst ich mir eingestehen müssen, mit meiner Beurteilung falsch gelegen zu sein; bis es allerdings soweit ist, werden wir uns an den Bildern social-media-brunftiger Parteikasperl delektieren oder diplomatisches Palaver über uns ergehen lassen müssen.

Antichambrieren, herumscharwenzeln und poussieren müssen unsere "Politlaien" jedenfalls nicht lernen – das können sie, rein nativ, wie aus dem Effeff …

Chr. Brugger

07/062026