Jetzt auch noch „Super-El Niño“

14.10.2026

Die west- bzw. unionseuropäischen PolitikerInnen sind wahrlich nicht zu beneiden; seit mehreren Jahren müssen sie sich der Cyber-Kriegsführung von Russlands Präsident erwehren, der Ukraine mit hunderten Milliarden Euro "aushelfen" und fossile Rohstoffe mittlerweile bei unterschiedlichen Despoten recht teuer erwerben.

Den Kampf gegen die wirtschaftliche Supermacht China, die Europa mit allerlei billigen Waren überschwemmt, scheint längst verloren und seit in den USA Donald Trump das Szepter schwingt, sind die schlaflosen Nächte tendenziell immer mehr geworden; dafür ist es mit der Bereitschaft zur Verteidigung des "alten" Kontinentes im Rahmen der NATO aber immer mehr abwärts gegangen; die EU sieht sich ob dessen gezwungen, auch in diesem Bereich unzählige Milliarden Euro in die Hand zu nehmen, um die eigene Verteidigungsfähigkeit zumindest vortäuschen zu können.

Quelle: https://www.ufms.br/modelos-climaticos-indicam-possivel-super-el-nino-no-fim-de-2026/

Nach dem, ebenfalls hunderte Milliarden teuren, Covid-Abwehrkampf hat, zu guten Letzt, der "böse" Iran aus "Jux & Tollerei" die Straße von Hormus blockiert und damit, unter tätiger Mithilfe der USA und Israels, eine der zentralen "Lebensadern" europäischer Energieversorgung abgeschnitten.

Und seit sich die terroristische Huthi-Miliz bemüßigt fühlt, die Meerenge Bab al-Mandab, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden verbindet, für sich zu beanspruchen, um damit "Kasse" zu machen, hat sich im Westen der Versorgungsnotstand weiter verschlimmert.

Das Problem der europäischen Politiker ist dabei, dass sie auf all das, was sich in der Weltgeschichte ereignet, nicht den geringsten Einfluss haben; von der Leyen, Macron, Merz & Co sind nur zum untätigen Zusehen verdammt und können gegen all diese Malversationen nichts ausrichten.

Sie können den Krieg in der Ukraine nicht beenden, sie können gegen Trump nichts unternehmen, sie können die Straße von Hormus nicht öffnen und erst recht nicht gegen die Huthi-Miliz vorgehen.

Zu all dem kommt, wenn es nach den sog. "Meteorologie-Experten" geht, dass sich Europa 2027 auch noch, vor dem Hintergrund der europäischen KI-Entwicklungs-Lethargie, mit "Super-El-Niño" konfrontiert sehen wird.

Hitzewellen sind also zu erwarten, damit verbunden Ernteausfälle, steigende Preise für Nahrungsmittel, Wasserarmut, hunderttausende Hitzetote etc.; "Jetzt erwarten alle Modelle den Super-El-Niño" titelt beispielsweise bereits der "Fokus"; "Meteorologen sagen Super-El-Niño voraus" schreibt "Die Welt" und auf der Homepage der "World Meteorological Organization" wird "prognostiziert", dass El Niño das Risiko extremer Wetterbedingungen erhöhen wird.

Auch diesem "Super El Niño" stehen die PolitikerInnen hilflos gegenüber; was will man schon gegen "Wetterphänomene" unternehmen, die es ganz einfach hinzunehmen gilt; gegen die "Klimakrise" ist eben kein Kraut gewachsen.

Quelle: https://www.mdr.de/wissen/umwelt-klima/wetter-klima-kommt-zwanzigsechsundzwanzig-ein-super-el-nino-folgen-mitteldeutschland-100.html (Screenshot)

Andererseits müssten vor allem unionseuropäische Politiker aufatmen – mit "Super El Niño" haben sie die nächste Ausrede für ihr Versagen quasi von der Natur geschenkt bekommen; denn, was wären von der Leyen, Macron, Merz & Co ohne die unzähligen Ausreden, mit denen sie ihre Hilf- und Ahnungslosigkeit zu kaschieren versuchen; ohne Erfolg zwar, dafür aber seit Jahr & Tag.

Wenn in der EU etwas wieder einmal nicht so funktioniert wie geplant, waren bisher immer Putin, Trump & Co verantwortlich, "multiple Krisen" eben, die nun in Form des "Super El Niño" ein neues "Mitglied" erhalten.

Es wird nicht allzu lange dauern, bis auch "Super El Niño" als Vorwand benutzt wird; so bald nicht mehr genügend Wasser für den Betrieb der Wasserkraftwerke oder die Kühlung von Atomreaktoren vorhanden ist, wird "Super El Niño" für die steigenden Strompreise verantwortlich sein; und wenn höhere Transportkosten aufgrund der teilweisen Schließung von Wasserstraßen die Inflation befeuern, wird auch "Super El Niño" herhalten müssen – um Ausreden ist man in der "hohen Politik" ja nie verlegen …

"Super El Niño" kommt auch den heimischen PolitikerInnen zu pass; wer nichts weiterbringt und ein ganzes Land in die falsche Richtung steuert, benötigt am Ende des Tages bzw. der Legislaturperiode eine Ausrede, um das eigene Versagen irgendwie rechtfertigen zu können - "Super El Niño" wird daher auch Stocker, Babler & Meinl-Reisinger argumentativ "aus der Patsche" helfen; an "multiplen Krisen" gescheitert zu sein klingt besser als am eigenen Unvermögen …

Chr. Brugger

14/10/2026