Österreich wird Weltmeister
Wenn das ÖFB-Team weiter so performt wie heute gegen Jordanien, werden die Mannen von Ralf Rangnick mit Sicherheit Weltmeister.
Was sich Alaba, Sabitzer & Co gegen die Amateurmannschaft aus dem Nahen Osten über rund 100 Minuten geleistet haben, war nicht nur sportlich eine bodenlose Frechheit; glauben die, ach so selbstgefälligen, "Herren" tatsächlich, ohne Einsatz, Laufbereitschaft und Offensive auch nur einen Blumentopf oder die goldene Ananas gewinnen zu können?
Nun ist ja nicht bekannt, wie und ob sich "unser" Team auf diese WM vorbereitet hat – im Luxus-Quartier Ritz-Carlton Bacara muss man sich aber scheinbar eingeredet haben bereits Weltmeister zu sein.

Quelle: https://www.verbformen.de/deklination/adjektive/grottenschlecht.htm (Screenshot)
Das glückliche wie unverdiente 3:1 gegen Jordanien sollte Anlass dazu sein, sich völlig neu zu orientieren; was vor allem David Alaba, Xaver Schlager und Nicolas Seiwald "zusammengepfuscht" haben, ist kaum noch zu überbieten; orientierungslos, uninspiriert – garniert mit einer Fehlpassorgie der Sonderklasse; wer nur saft- und absolut kraftlos über den Rasen trabt, kann, ob blondiert oder auch nicht, kaum erwarten, ernst genommen zu werden – so, wie Österreich heute performt hat, werden wir zur Lachnummer der WM.
Die Analyse im deutschen Fernsehen war treffend: Ein Sonntagsschuss, ein Eigentor und ein Elfmeter in der letzten Minute; apropos TV: Die unterirdische Vorstellung des ÖFB-Teams konnte nur noch der ORF-Kommentator Polzer toppen; was hier an Schwachsinn und fachlicher Inkompetenz geboten wurde, sucht seinesgleichen vergebens – bei einem Jahresbudget von mehr als einer Milliarde Euro könnte man sich im ORF vermutlich auch jemanden leisten, der von Fußball zumindest ansatzweise eine Ahnung hat.

Quelle: https://anderes-wort-fuer.de/grottenschlecht/ (Screenshot)
Österreichs Team kann froh und dankbar sein, gegen die zweifelsfrei bessere Mannschaft gewonnen zu haben; verdient hat man sich diesen Sieg aber keinesfalls; Ralf Rangnick sollte sich gut überlegen, ob er auch weiterhin auf den destruktiven "Rückpasskaiser" Seiwald, den völlig außer Form befindlichen David Alaba oder "Fehlpasskönige" wie Xaver Schlager oder Romano Schmid setzt; Konrad Laimer, an und für sich unser Bester, hat dort, wo er heute hätte spielen sollen, nicht viel verloren und mit Saša Kalajdžić hatten wir von Anfang an einen Spieler weniger als der Gegner; ob wir uns auf Dauer solche Fehlbesetzungen leisten können, wage ich zu bezweifeln …
Chr. Brugger
17/06/2026
