ÖSV-Debakel am Rettenbachferner
Wenn es nach dem ÖSV, respektive dessen Sportdirektor, Mario Stecher ginge, müsste bei jedem Weltcuprennen der Alpinen ein Österreicher am Podest stehen; diese hehren Ansprüche korrelieren allerdings nicht mit der Wirklichkeit – beim heutigen Weltcup-Auftakt am Rettenbachferner über Sölden hat es keine einzige im ÖSV-trainierende Dame in den 2. Durchgang geschafft; nur Franziska Gritsch, die mit ihrem Privatteam unterwegs ist, durfte am finalen Durchgang teilnehmen – im ÖSV ist sie aufgrund ihrer privaten "Avancen" in Ungnade gefallen und ihre sportlichen Leistungen waren in den letzten Jahren dermaßen mies, dass sie niemand vermisste.
In Wahrheit ist dieses ÖSV-Ergebnis nicht bloß eine Schande, sondern eine bodenlose Frechheit; was haben Damen wie Stephanie Brunner, Leonie Reich, Natalie Falch, Elena Riederer, Victoria Olivier oder gar Valentina Rings-Wanner bei dieser Rennsportveranstaltung verloren bzw. wären sie in einem anderen beruflichen Umfeld nicht besser aufgehoben?

Quelle: https://www.laola1.at/de/red/wintersport/ski-alpin/weltcup-damen/ski-weltcup-heute--riesentorlauf-der-frauen-in-soelden/ (Screenshot)
Brunners Zeit ist längst abgelaufen und diejenige von Reich, Falch & Co wird nie beginnen – das RTL-Team besteht einzig aus Julia Scheib, die im ersten Durchgang allerdings ausgeschieden ist – das ist die bittere wie nüchterne Realität, die im Verband keiner wahrhaben will.
Aufgeblasen und ineffektiv – das sind die Tugenden, von denen Roswitha Stadlober & Co scheinbar beseelt sind; andere würden dazu einfach "große Klappe, nichts dahinter" dazu sagen oder an Eskapismus denken, der Flucht in eine surreale Scheinwirklichkeit.
Ins Bild passen, wie immer bzw. jedes Jahr wieder, die ORF-"Mitarbeiter" Pariasek, Hosp & König; sie haben über die Sommerpause hin nichts von ihrer Peinlichkeit verloren; die Kommentare und Aussagen dieser Figuren sind nur noch zum Fremdschämen und eine Zumutung für all jene, die noch am Skirennsport interessiert sind.
Chr. Brugger
24/10/2026
