Personalrochaden?

02.11.2026

Das bereits lange herbei gesehnte politische "Aus" des "Unglücksraben" Andreas Babler dürfte mittlerweile sogar bei der SPÖ "in Stein gemeißelt" sein; es wäre hoch an der Zeit, diese traurige Episode zu beenden und den "Tiefpunkt der heimischen Politik" zu überwinden – dass sich dabei die Suche nach einem "adäquaten Versorgungsposten" schwierig gestaltet, ist nicht sonderlich überraschend – kolportierter Weise dürfte Babler in einem privatwirtschaftlich geführten Unternehmen ja nicht einmal den Hof kehren; den parteiintern als "besoffene Dumpfbacke" Bezeichneten zu "vermitteln" erweist sich scheinbar als aussichtslos.

Das Salär als "einfacher" Nationalrat (brutto € 10.630,90 monatlich) ist dem Marxisten aus dem niederösterreichischen Traiskirchen offenbar dann doch etwas zu wenig!

Neben dem "Andi" soll es zumindest noch zwei StaatssekretärInnen "an den Kragen" gehen und die Agenden von Babler werden "leistungsgerecht" in andere Ministerien "ausgelagert" – frei nach dem Motto: "Wo schon bisher nichts wahr, muss auch künftig nichts sein".

In Wahrheit benötigt Österreich die "glorreichen 7 StaatssekretärInnen" so dringend wie alle StaatsbürgerInnen einen Kropf; viel Geld für nichts ist in der prekären finanziellen Situation des Landes einfach nicht drin; und wenn dann auch noch "Sekretärin" Schmidt als ministerielle Nachfolgerin ihres "Erfinders" ins Spiel gebracht wird, kann es sich dabei nur um einen verfrühten April-Scherz handeln.

Vielleicht verfallen die Verantwortlichen im "Kabinett Stocker" aber auch noch der Idee, fachliche "Fehlbesetzungen" wie Wiederkehr, Schumann, Totschnig, Bauer, Holzleitner, Hattmannsdorfer oder Meinl-Reisinger zu revidieren und zeitnah durch Personen zu ersetzen, die das Adjektiv "ministrabel" auch tatsächlich verdienen würden.

Mit namhaften Experten und "frischen" Ideen im Zusammenhang mit den drängendsten Fragen des Landes wäre allenfalls im letzten Moment noch der "Turnaround" zu schaffen; wenn sich Stocker & Co allerdings nicht dazu durchringen können, die Plätze auf der "Regierungsbank" mit neuem Personal zu bestücken, ist die politische Talfahrt nicht mehr zu stoppen.

Die Zeichen in der wahlrelevanten Bevölkerung stehen "auf Sturm" und die jetzigen "Machthaber" wären gut beraten, diesen "Sturm" nicht noch stärker aufkommen zu lassen; der Krug geht bekanntermaßen so lange zum Brunnen, bis er bricht; wer nicht auf des Volkes Stimme hören will, wird bei den nächsten Wahlen büßen.

Quelle: https://www.heute.at/s/neue-ampel-regierung-wird-die-teuerste-aller-zeiten-120092976 (Screenshot)

Nun hat die SPÖ (mit Ausnahme von Kärnten) ohnedies nichts mehr zu verlieren; für die ÖVP geht es aber immerhin um die "Vorherrschaft" in den "schwarzen" Bundesländern Oberösterreich, Tirol, Niederösterreich & Salzburg; wenn Stelzer, Mattle, Mikl-Leitner oder Edtstadler 2027 bzw. 2028 "fallen", kann Christian Stocker seine Ambitionen, bei der nächsten Nationalratswahl als "Zugpferd" der ÖVP ins Rennen gehen zu können, begraben; die "türkisenen" Sebastian Kurz-Epigonen, das ist nicht minder pikant, haben absolut niemanden in petto, der bei einer, wann immer stattfindenden, Nationalratswahl ernsthaft reüssieren bzw. mit der FPÖ rund um Herbert Kickl konkurrieren könnte.

So bleibt Stocker, sollte er den endgültigen politischen Absturz verhindern wollen, wohl nur noch die "Flucht nach vorne"; tritt er sie nicht an, wird er in den heimischen Annalen neben Sebastian Kurz, Karl Nehammer und Alexander Schallenberg zumindest politisch als "gescheiterte Existenz" subsumiert werden und als jemand, der sich nie einer Wahl durch den Souverän gestellt hat …

Chr. Brugger

02/11/2026