R E T R O S P E K T I V E

24.05.2026

Dass ich bislang nichts über die hohen Festtage der LGBTQ-Community, einem Sammelsurium aus Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Queeren, zu schreiben wusste, ist nicht dem Umstand geschuldet, die letzten Wochen im Ausland verbracht zu haben.

Ohne suizidgefährdet zu sein, ist live über den "European-Song-Contest" nichts zu schreiben; was sich bei diesem Gewinsel-Event abspielt, ist nur dann beschreibbar, wenn alles vorbei und im Land wieder einigermaßen Normalität bzw. Ruhe eingekehrt ist.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ctzYQszx7hg (Screenshot)

Was sich in Wien, während dieser Wettwinselei-Tage, abgespielt haben muss, kann ich nur erahnen bzw. Medienberichten entnehmen. Es dürfte sich aber, so die einhellige Meinung, um eine Festivität der besonderen Art bzw. auf niedrigstem Niveau gehandelt haben.

Ein Land war, zumindest für ein paar Tage, scheinbar auf "Tanzschein" getrimmt; wem auch immer der Text zum heimischen Beitrag in den Sinn gekommen sein mag – alle Tassen kann der oder diejenige jedenfalls nicht im Schrank haben; und bei denen, die diesem "Tanzschein" einen öffentlichen Auftritt ermöglicht haben, kann der Aufzug erwiesenermaßen nicht bis in den letzten Stock fahren.

"Sie brauchen einen Tanzschein, da muss ich streng sein
Weil ohne Tanzschein, lass ich Sie nicht rein
Hab'n Sie einen Tanzschein? Das soll kein Witz sein
Weil ohne Tanzschein, da komm'n Sie nicht rein

Ich schließ die Augen, dann bin ich Clubbesitzer
Und auf der schwarzen Liste steh'n die Steroidenspritzer
Und auch wenn sie nur bell'n und eigentlich gar nicht beißen
Das ist hier die Regel, Hunde müssen draußen bleiben
"

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ctzYQszx7hg (Screenshot)

In welch einem geistigen Zustand muss sich jemand befinden, um einen solchen Schwachsinn als Kunst verkaufen und mit Steuergeld auch noch fördern zu wollen?

Nun soll, dem Vernehmen nach, das in der Wiener Stadthalle von statten gegangene Massengeheul dutzende Millionen Euro gekostet haben; und ein Reporter des ORF soll sich dahingehend geäußert haben, dass er hoffe, dass die österreichischen Haushalte dieses kakophone Gedudel auch die nächsten 70 Jahre finanzieren mögen; diese Verhöhnung durch einen ORF-Mitarbeiter hat zwar einen Shitstorm ausgelöst, dafür aber keine Konsequenzen gezeitigt; wer Millionen von Mitmenschen derart verunglimpft, müsste, um den Begriff entsorgt zu vermeiden, entlassen werden.

Das Volk muss sich aber, wie immer, "verarschen" lassen und dafür auch noch bezahlen, dass es vor laufender Kamera verhöhnt und von einer lächerlichen Witzfigur lächerlich gemacht wird.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ctzYQszx7hg (Screenshot)

Bekanntermaßen zieht solch disharmonisches Gejaule auch Politiker an wie das Licht die Motten; so sollen u.a. Beate Meinl-Reisinger und unser allseits geliebter Kulturministrant "Andi" Babler vor Ort und recht auffällig unterwegs gewesen sein; Babler soll sogar, was naturgemäß verboten ist, Teile der Veranstaltung für private Zwecke mitgefilmt haben.

Peinliche Auftritte von, meist recht ahnungslosen, Parteigängern sind dem Volk nicht fremd; wenn mit Steuergeld finanzierte Veranstaltungen allerdings für postpubertäre Selfie-Orgien missbraucht werden, erfährt der Begriff "unverschämte Plumpheit" eine ganz neue Dimension – das Volk dankt es den Schmierenkomödianten mit reichlich viel Zuwendung: Andreas Babler liegt in allen Umfragen unter der Grenze seiner eigenen Wahrnehmbarkeit und Meinl-Reisinger ist ihm dicht auf den Fersen …

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ctzYQszx7hg (Screenshot)

Insofern hatte sogar der Wiener Song-Contest sein Gutes: Man konnte sich ein weiteres Mal davon überzeugen, dass wir ÖsterreicherInnen solche Figuren wie Babler, Meinl-Reisinger & Van der Bellen ebenso wenig benötigen wie Zahlschmerzen oder einen Kropf.

Chr. Brugger

24/05/2026