Realitätsverlust?

06.07.2026

Langsam, aber sicher muss man sich ernsthaft Gedanken über den psychischen Zustand einzelner Regierungsmitglieder machen; im gleißenden Licht aller aktuellen "Wirtschafts- und Umfragedaten" betrachtet wird die sommerliche Selbstreflexion der "Regierung" zur Groteske – unsereiner könnte den Eindruck gewinnen, so manches Mitglied des Kabinetts Stocker litte an Realitätsverlust bzw. hätte längst die Flucht aus der realen Welt angetreten; Eskapismus würden das gelernte Psychiater nennen, Urlaubsreise in die eigene, schön geredete Scheinwirklichkeit sozusagen - es hat den Anschein, als würde man diese autonome Auszeit in vollen Zügen genießen.

Quelle: https://www.buttonfee.de/de/ich-leide-nicht-unter-realitaetsverlust-ich-geniesse-ihn.html (Screenshot)

Die Staatsschulden steigen unaufhörlich, die Wirtschaft wird nur noch von der öffentlichen Hand, sprich uns Steuerzahlern selbst, am Leben gehalten, die Arbeitslosenquote ist jenseits aller Vorstellungskraft und die Inflation rauscht wieder einmal ungehindert durch das Land.

Das Gesundheits-, Sozial- und Pensionssystem ist nicht mehr länger auf die herkömmliche Art zu finanzieren, das Schul- und Bildungssystem ist völlig verwahrlost, die durch und durch parteipolitisch infiltrierte Verwaltung des Landes ist ebenso ineffektiv wie intransparent; in der Gerichtsbarkeit werden die Erosionserscheinungen immer deutlicher sicht- und spürbar, bei den Medien und speziell im ORF herrscht das blanke Chaos, die Kosten für das Wohnen steigen nach wie vor an, die Preise für Lebensmittel und Energie ebenso und der "Wohnraum" an sich verteuert sich monatlich.

Vor diesem Hintergrund stellen sich dann die "Spitzen" von ÖVP, SPÖ& NEOS vor das Volk, klopfen sich auf ihre eigenen Schultern und sind der Meinung, sie hätten gut gearbeitet bzw. Großes bzw. Übermenschliches geleistet.

Quelle: https://www.instagram.com/reels/DXQ0eL8DIQ_/ (Screenshot)

"Kanzlerlein" Stocker sagt, dass es immer dann, wenn die ÖVP "gestaltet" hätte, dem Land gut gegangen wäre; unser "Witze-Kanzler" Babler schreibt sich gleich selbst ein "gut" ins Jahresabschlusszeugnis und die pinke Flugmeilensammlerin Meinl-Reisinger meint "Wir machen Österreich schneller, effizienter & schlauer".

Was soll man dazu noch sagen?

Ganz ehrlich – ich bin es müde und leid, mich noch länger mit einem solchen Schwachsinn zu beschäftigen bzw. Worte darüber zu verlieren, welche Hampel-Männlein und -Weiblein an der Spitze der heimischen Verwaltung herum strawanzen; das, was uns von dieser "Regierung" vorgeführt und geboten wird, ist eine bodenlose Sauerei und keines einzigen Österreichers würdig – so etwas haben wir weder verdient noch gewählt.

Chr. Brugger

06/07/2026