Rien ne va plus

10.09.2026

Womit die türkis-rot-pinken "Koalitionäre" so aufwarten, ist aller Unehren wert; eine Peinlichkeit folgt der nächsten, eine Eselei der anderen; man hat den Eindruck, als wolle man die Bevölkerung für den gesamten Rest dieser Legislaturperiode nur noch "auf den Arm nehmen".

Beim gestrigen Rat der Ministranten wurden wieder einmal nur Ergebnisse angekündigt; die Wehpflicht wolle man beschließen – was aber ohne die Zustimmung der Opposition gar nicht möglich ist; die Sozialhilfe wolle man reformieren – der Vorschlag von Fr. Schumann ist aber nicht einmal das Papier wert, auf dem er steht; und bei der Reformpartnerschaft weiß noch niemand, was konkret, vor allem wie und wann, "beschlossen" werden soll; es grenzt beinahe an ein Wunder, dass man diese ganzen "Luftblasen" nicht wieder als Meilenstein oder historische Sensation abgefeiert hat.

Quelle: https://www.facebook.com/photo?fbid=1536794505155819&set=a.604941468341132 (Screenshot)

Apropos feiern: Der außenministrierenden Flugmeilensammlerin Beate M.-R. war es beim Altausseer-Kirtag nicht zu blöd das Wort zu ergreifen und sich dafür Pfiffe und Buh-Rufe einzuhandeln – ihr peinlich-pikiertes "Jetzt hört´s mal auf" ging im Pfeifkonzert unter; schuld war, das behauptet Fr. Meinl-Reisinger zumindest auf Instagram, die FPÖ; die hatte zwar mit der ganzen Störaktion nichts zu tun, aber wer soll sonst das NEOS-Role Model so verunglimpfen wollen?

"Witze-Kanzler" Babler hat sich derweil mit dem Widerstand aus den eigenen Reihen zu beschäftigen; die Antwort auf die Frage "Wer will mich?" dürfte selbst parteiintern längst beantwortet sein; es bleibt abzuwarten, bis sich das auch bis zu Babler selbst durchgesprochen hat; beim SPÖ-"Boss" dürfte die Leitung aber doch etwas länger sein als üblich.

Bei der ÖVP hingegen verdichten sich die Gerüchte, Christian Stocker und Markus Gstöttner würden in den nächsten Tagen einen Copy-Shop für FPÖ-Konzepte eröffnen wollen; vom türkisenen Ableger der ehedem Schwarzen wird neuerdings sogar ein Verbot der Muslimbrüder sowie die Abschaffung der ORF-Zwangsabgabe ventiliert.

Die Neuaufstellung der "Bundesstaatsanwaltschaft" wurde mittlerweile gestoppt – der Präsident des OGH, Georg Kodek, quittiert das mit einer recht prägnant-entlarvenden Aussage: "Ich bin froh (…), dass dieser Unsinn in letzter Minute gestoppt werden konnte. Die Gesamtkonstruktion war verfehlt"; die Rechtsgrundlage für diese absurde Reform stammt übrigens aus dem Justizministerium bzw. aus dem Kanzleramt; für diesen "Unsinn" sind folglich SPÖ & ÖVP verantwortlich – die NEOS haben, unwissend bzw. fachfremd wie sie sind, diesen Entwurf einfach "abgenickt".

Man muss sich nicht nur bei diesem Voll-Flop fragen, ob in den diversen Ministerien und beim Verfassungsdienst nicht lauter Dodeln beschäftigt sind, die, mit Steuergeld finanziert, ihr Unwesen treiben dürfen.

Quelle: https://www.msn.com/de-at/nachrichten/other/vor-babler-sesselkreis-orf-belangsendung-floppt-völlig/ar (Screenshot)

Der Vorstoß der ÖVP zum Thema ORF erweist sich als Frontalangriff gegen Bablers absurde ORF-Fantasien; das "ORF-Zukunftsforum" ist einen Tag vor seinem Beginn insofern reine Makulatur; das erwartete Babler Blabla ist obsolet, ausbleiben dürfte es dennoch nicht; der Medien-Ministrant wird ganz offensichtlich von seinem eigenen Koalitionspartner mit vollendeten Tatsachen konfrontiert und am "Nasenring" durch die politische Manege gezogen; ganz Österreich lacht wieder einmal über den Marxisten aus Traiskirchen; der aber scheint das, im Unterschied zu den Medien ("Babler-Sesselkreis: ORF-Belangsendung floppt völlig") nicht einmal zu bemerken.

Quelle: https://www.instagram.com/p/Dc6OxoUj-0F/ (Screenshot)

Als ganz speziell erweist sich auch die Gratulation Stockers bei August Wögingers fulminanter Wiederwahl als ÖAAB-Bundesobmann; auf Instagram wird dem nicht rechtskräftig verurteilen "Gust", für den immer noch die Unschuldsvermutung gilt, herzlich gratuliert – wer sich allerdings die Kommentare dazu durchliest erkennt mühelos, warum die ÖVP & Stocker politisch nach unten durchgereicht werden; wer so agiert wie Stocker & Co sollte sich nicht länger wundern, nur Spott und Hohn zu ernten.

Wer auch nur einen Cent auf diese uninspiriert phantasielose Trias aus ÖVP, SPÖ & NEOS setzte, wäre besser beraten, diesen Cent in der Donau zu versenken – rien ne va plus lautet die Ansage beim Roulette; wenn gar nichts mehr geht, nimmt das Schicksal seinen Lauf – beim heimischen Polit-Glücksspiel werden am Ende auf der Seite der "Regierenden" mit Sicherheit nur Verlierer zu sehen sein; uns die Menschen in diesem Land spüren, dass mit einer solchen Loser-Truppe keine Verbesserung mehr zu erwarten ist; es war übrigens schon vorbei, ehe dieses Trauerspiel im März 2025 begonnen hatte …

Chr. Brugger

10/09/2026