SPÖ: Riesenerfolg, Tag der Einigkeit, Neuanfang …
Den vergangenen Sonntag (04. Oktober 2026) können sich alle SPÖ-ler in ihren Kalendern rot anstreichen; er wird ihnen recht lange in allerbester Erinnerung bleiben; es war der Tag, an dem ihr Parteichef "Andi" Babler den roten "Landesfürsten" Ludwig, Fellner, Doskozil, Lercher, Eder & Co veranschaulicht hat, was es bedeuten kann, sich mit ihm "anzulegen" bzw. ihn, den vielgeliebten und hochgeschätzten Parteiobmann, Vizekanzler & Bundesminister, loswerden zu wollen.
Der 04.10.2026 wird auch deshalb einen bleibenden Eindruck hinterlassen, weil an diesem Tag beschlossen wurde, dass sich für Babler nichts ändert; er bleibt, wenn auch mit dem Benefizium des Erwachsenenschutzrechtes, Parteichef, Vizekanzler & Minister; auf Zeit zwar, wie es heißt, aber eben auf unbestimmte Zeit bzw. bis zum Nimmerleinstag.
Babler hat sein eigenes Schicksal vom Gesundheitszustand eines anderen abhängig gemacht und damit vor allem die "Landesfürsten" überrumpelt; die sind Babler auf einen billigen "Schmäh" hereingefallen; denn was soll sein, wenn Markus Marterbauer gesundheitlich nicht in der Lage ist, ab Jänner 2027 neben dem Finanzministerium auch noch Vizekanzler und ab April sogar Parteichef sein zu können?
Babler selbst denkt ja nicht im Entferntesten daran, sich aus der Politik zu verabschieden; der 53-jährige Marxist ist für die Pension noch zu jung und für jeden anderen Job kaum noch zu gebrauchen.

Quelle: https://www.krone.at/4321650#fb-1881072318 (Screenshot)
Wie auch immer – die SPÖ selbst verkauft die "Ergebnisse" des 04.10.2026 als "Riesenerfolg", "Tag der Einigkeit" und als "Neuanfang"; wer dafür noch die Nerven hat, kann sich das Video von Babler auf Facebook ansehen, in dem er vor allem sich selbst und seine eigenen "Leistungen" abfeiert … (www.facebook.com/oe24.at/videos/spö-chef-andreas-babler-spricht-in-einem-neuen-video-über-seinen-geplanten-rückz/1095014546580303/)
Wer diesen Babler-Voll-Schwachsinn nicht erträgt, sollte sich eher mit den Kommentaren zu diesem Video beschäftigen …
Apropos Riesenerfolg: Nach dem "Tag der Einigkeit" bzw. dem vollmundig proklamierten "Neuanfang" relativieren bereits zwei aktuelle Umfragen das, was Babler & Co vermeinen – der Absturz der SPÖ geht unvermindert weiter, die Partei nähert sich beharrlich der 10%-Marke ...

Quelle: https://www.oe24.at/a/die-umfrage-der-woche-mit-wolfgang-fellner-900122300 (Screenshot)
Nun wird ein weiteres Mal guter Rat teuer sein, wobei das Kabinett von "Andi" Babler mit mehr als 40(!) MitarbeiterInnen ohnedies bereits die weitaus höchsten Personalkosten verzeichnet; angesichts des krankhaft anmutenden Auftretens von Babler müsste man sich zumindest die Frage gefallen lassen, wer dort für die marastische Performance verantwortlich zeichnet bzw. für die Beratung des "Chefs" zuständig ist.
Wobei, Babler ist bzw. war ohnedies nicht zu helfen – wer den 04.10.2026 am Tag danach als "Riesenerfolg" feiert und dann, nur 3 Tage später, bei den Rohdaten zur Kanzlerfrage bei sagenumwobenen 5% (!) zum Erliegen kommt, für den ist ohnedies alles zu spät bzw. vergebene Liebesmüh.
Wenn nun die beiden "Erwachsenenvertreter" Eva-Maria Holzleitner und Philip Kucher vermeinen, mit Markus Marterbauer nach 3 ½ "verlorenen" Jahren unter "Andi" Babler, endlich den Richtigen gefunden zu haben, da dieser über hohe Vertrauens- und Beliebtheitswerte verfüge, verkennen sie schon zu Beginn ihres "Tätigwerdens" die Realität.

Quelle: https://www.oe24.at/a/die-umfrage-der-woche-mit-wolfgang-fellner-900122300 (Screenshot)
In der letzten aktuellen Bewertung der heimischen Politiker liegt Markus Marterbauer zwar, bezogen auf die Regierungsmitglieder, auf Platz 1, weist aber, ebenso wie alle anderen, einen negativen Saldo (-9) auf; hier von hohem Vertrauen oder großer Beliebtheit zu sprechen ist schlicht absurd.
Wenn nun eine "hippelige" Feministin und ein laufend "herumfuchtelnder" Dialekt-Akrobat, gleichsam als "Sachwalter", ausrücken, um die SPÖ davor zu bewahren, durch den mittlerweile in Ungnade gefallenen "Andi" Babler weiteren Schaden zu erleiden und für Marterbauer Stimmung zu machen, entbehrt das nicht einer gewissen Ironie: Hr. Kucher hat vor 3 ½ Jahren nicht Andreas Babler, sondern ausdrücklich dessen Widersacher Doskozil, unterstützt und Fr. Holzleitner war damals an der Seite der "geschassten" Joy Rendi-Wagner zu finden; und beide haben, zumindest bis vor ein paar Tagen, ausgeschlossen, parteiintern Führungsfunktionen übernehmen zu wollen …

Fachlich ist Eva-Maria Holzleitner, zumindest bis heute, jeden Nachweis dafür schuldig geblieben, was sie als Bundesministerin für Wissenschaft & Forschung qualifizierte.
Als Frau Frauenministerin sein zu können, liegt zwar näher, ist aber, rein politisch betrachtet, kein Qualitätskriterium, sondern eher eine Gnade der Natur.
Bei Philip Kucher stellt sich die Frage nach seiner fachlichen Kompetenz erst gar nicht; ein diesbezüglicher Vergleich mit Andreas Babler drängt sich auf, aber selbst der hat es irgendwie zu "Ministerehren" gebracht …
Chr. Brugger
09/10/2026
