Rote Karte

07.10.2026

In zahlreichen Mannschaftssportarten symbolisiert die "rote Karte" einen Platzverweis für am jeweiligen "Spiel" Beteiligte; Gründe dafür sind u.a. "Unsportlichkeiten", Foulspiel, Tätlichkeiten oder Beleidigungen.

Würde man die z.B. im Fußball weit verbreitete Praxis für das "Verteilen roter Karten" analog auf die Politik anwenden, stelle sich in der "Causa Babler" die Frage, ob dessen Verhalten nicht einen (Partei-) Ausschluss rechtfertigte – gem. SPÖ-Organisationsstatut dürfen Mitglieder nämlich durch ihr Verhalten nicht das Ansehen der SPÖ beschädigen; wenn das aber der Fall ist, kann das jeweilige Mitglied aus der Partei ausgeschlossen werden.

Im Falle Bablers könnte das durchaus der Fall sein; es besteht, zumindest in der Öffentlichkeit, kein Zweifel darüber, dass der "Andi" seit Monaten durch seine Art, sein Auftreten und sein sinnbefreites "Wirken" nicht nur die eigene Partei schädigt, sondern eine ganze Republik in Verruf bringt.

Quelle: https:// www.facebook.com/photo/?fbid=1414989007300404&set=a.536540801811900

Die absolute Mehrheit aller ÖsterreicherInnen sieht sich bei Baler ja mit jemandem konfrontiert, der ganz offensichtlich weder intellektuell noch charakterlich dem entspricht, was man hierzulande, wenn auch nur ansatzweise, unter einem brauchbaren Volksvertreter verstehen würde.

Auf rein psychologischer Ebene könnte man, vor dem Hintergrund des befremdlichen Verhaltens von Babler, mittlerweile davon ausgehen, dass hier möglicherweise jemand an Wirklichkeitsferne bzw. Realitätsverlust laboriert oder mit schizophrenen Anwandlungen zu kämpfen hat und, im Sinne Sigmund Freuds Narzissmus-Verständnis, bloß noch in die eigene, wiewohl nicht vorhandene, Wichtigkeit verliebt ist.

Objektiv betrachtet ist Babler für Österreich völlig bedeutungslos und absolut entbehrlich; recht treffend hat das mehrfach der Unternehmer Stephan Zöchling apostrophiert: Babler sei nicht nur der "intellektuelle Tiefpunkt der zweiten Republik", sondern "der würde in einem normalen, privatwirtschaftlich geführten Unternehmen nicht einmal den Hof kehren dürfen".

Lt. aktuellen Umfragen teilt die absolute Mehrheit der ÖsterreicherInnen diese Ansicht Zöchlings zumindest dem Grunde nach; nur in der SPÖ sind ein paar ganz spezielle "Leuchten" offensichtlich noch der Ansicht, dass es ohne Babler – aus welchem Grund immer – nicht ginge.

Quelle: https://orf.at/stories/3444268/

Scheinbar har Babler am vergangenen Sonntag seine Genossen dermaßen "vor den Kopf gestoßen" bzw. unter Druck gesetzt, dass man ihn nicht sofort aus der Partei entfernt, sondern einem "lauwarmen" Kompromiss zugestimmt und dem "Parteichef" ein "gesichtswahrendes Ausgedinge" ermöglicht hat; das Problem daran ist nur, dass Babler auch als Minister für Medien, Sport, Kultur, Kunst & Wohnen eine Zumutung für das Volk ist und weiterhin bleiben wird.

Konsequent wäre es gewesen, Babler wegen seines "geschäftsschädigenden Verhaltens", so er sich nicht freiwillig "zurückzieht" und verabschiedet, vorläufig von all seinen Funktionen zu suspendieren und ihn danach aus der SPÖ auszuschließen; er ist u.a. ja leider auch eine Beleidigung für die Intelligenz aller "normalen" ÖsterreicherInnen …

Chr. Brugger

07/10/2026