Rotes Kasperltheater
Hätte Andreas Babler, gemeinsam mit seinen ideologischen Handlangern, die SPÖ nicht längst bei ca. 15% "eingenordet" – Tendenz fallend – käme der heutigen "Aussprache" der Sozialisten noch irgendwie Bedeutung zu.
So aber verkommt dieses "Treffen" zum reinen "Kasperltheater" auf einer Provinz-Bühne; das aufzuführende "Stück" heißt "Alle gegen Babler, aber auch keiner für Zeiler".
Was diese roten "Genossen" aufführen, ist an Dämlichkeit kaum noch zu überbieten; anstatt den "Problemfall" Babler intern zu diskutieren, ziehen es die Sozialisten vor, sich im Licht der Öffentlichkeit selbst noch weiter zu "verstümmeln"; es ist evident, dass man aus den Streitereien der letzten Jahrzehnte nichts gelernt hat, sondern immer noch der Ansicht ist, die absurde Debatte um die "Parteispitze" coram publico inszenieren zu wollen.

Quelle: https://www.derstandard.at/story/3000000342075/parteichef-babler-an-der-kippe-hat-die-spoe-das-noetig?ref=cpush&utm_campaign=cleverpush-1791004284&utm_medium=push-notification&utm_source=browser
Auch die gewählten "Formate" hat das "Zeug" zur hanebüchenen "Show"; zuerst trifft sich die inhomogene "Masse" der Landeschefs; gegen 16.00 Uhr stoßen dann Babler, Frauen-Chefin Holzleitner, ÖGB-Boss Katzian, Sekretärin Schmidt sowie Klaus Seltenheim hinzu; nun sind, auch das passt wie die "Faust auf das Auge", diese beiden "Formate" weder für etwas zuständig noch beschlussfähig; es ist ob dessen vollkommen unklar, was das sonntägliche Treffen überhaupt sein soll – ein Zurschaustellen der partei-nativen Unfähigkeit, Probleme wie zivilisierte Menschen zu lösen?
Wie nicht klar ist, was das "Ganze" heute soll, ist völlig offen, was dabei herauskommt – am Ende wird es jedenfalls nur Verlierer geben.
Fällt Babler, ist nicht in "Stein gemeißelt", dass Zeiler zum Zug kommt; wird an Babler festgehalten, muss Zeiler den "Umweg" über den Parteitag einschlagen – das wird ebenso "blutig" wie steinig; die SPÖ wird auf Monate hinaus streiten, was "das Zeug" hergibt, die Partei wird in allen Umfragen noch schlechter abschneiden und am Ende ist man immer noch nicht klüger als jetzt – diese Partei "einen" zu wollen ist eine völlig Illusion; dort wird, frei nach dem Motto, "wer nicht für mich ist, ist gegen mich" agiert – in der SPÖ sind zudem keine Persönlichkeiten zu finden, dort werden seit Jahr und Tag nur Eitelkeiten bedient und befriedigt.
Chr. Brugger
04/10/2026
