Stolz auf den eigenen Absturz
Sofern noch irgendjemand bereit ist, seinem Gehör das anhaltende Babler Bla-Bla zuzumuten, wird er / sie allenfalls feststellen, dass sich zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung etwas befinden muss, das man auch als "Johari Fenster" bezeichnete.
Laienhaft nennte man das in der Persönlichkeitspsychologie einen "blinden Fleck" in der Selbstwahrnehmung.
Als Andreas Babler von seiner Vorgängerin, Joy Pamela Rendi-Wagner, den Bundesparteivorsitz übernommen hat, lag die SPÖ in den Umfragen bei ca. 25%; Babler hat es also geschafft, seiner Partei mit seinem Geplapper einen Verlust von ca. 10% Punkten "einzureden" – das ist etwas, was nicht jeder zustande brächte.
Bei den Rohdaten in der "Kanzlerfrage" kann "Andi" Bla-Bla aber immerhin auf rekordverdächtige 7% verweisen und sogar bei den Vertrauenswerten kann er durchaus reüssieren (sofern man das Ranking auf den Kopf stellte).

Quelle: https://www.facebook.com/haslwanterpatrick/videos/der-babler-effekt (Screenshot)
In der öffentlichen Wahrnehmung ist Andreas Babler also ein "Nullum" im klassischen Sinn, völlig wirkungs- und bedeutungslos; und sogar aus den eigenen Reihen billigt man ihm zu, "versoffen", in Wahrheit eine völlige "Dumpfbacke" und ein Bürgermeister zu sein, der nichts kann; die SPÖ sei, so hört man selbst von SPÖ-lern, eben nur eine "Dilettantenpartie".
Babler sieht das allerdings anders: Wer seine Wortspenden im gestrigen Sommergespräch gehört hat müsste sich spätestens heute fragen, ob der "blinde Fleck" in der heimischen Politik nicht doch in der Löwelstraße 18, 1010 Wien, zu finden wäre; an dieser Adresse residiert, in bester Wiener-Innenstadtlage, die Bundesorganisation der selbsternannten Marxisten.
Wer sich der Realität beharrlich verweigert, gilt gemeinhin als Ignorant, Träumer oder lernunfähig; sozialpsychologisch würde man vermutlich von einer kognitiven Dissonanz sprechen; andere wiederum würden das als heil- wie hilflose Selbstüberschätzung bezeichnen und schlicht Hybris nennen; allenfalls könnte so mancher Bablers Geplapper mit dem Dunning-Kruger-Effekt in Verbindung bringen, einer kognitiven Verzerrung im Selbstverständnis inkompetenter Menschen …

Quelle: https://www.facebook.com/haslwanterpatrick/videos/der-babler-effekt (Screenshot)
Wie dem auch sei – vor der nächsten Nationalratswahl werden, sofern der Spitzenkandidat der SPÖ dann immer noch "Andi" Bla-Bla heißt, die roten Balken, begleitet vom morbid anmutenden Geplärre des Marxisten aus Traiskirchen, wieder in die Höhe gehen.
Die Latte für die nächste historische Pleite der SPÖ liegt in etwa bei 10%; wenn Babler so weiter macht wie bisher, wird es ihm mühelos gelingen, auch diese Benchmark zu erreichen – und weitere 5 Jahre später würde sich dann die SPÖ vermutlich aus dem Nationalrat verabschieden; gut Ding braucht eben Weile oder anderes Personal …
Chr. Brugger
25/08/2026
