Tolle PR-Show der "Staatsspitze"
Man muss neidlos anerkennen, dass unsere "Staatsspitze" im fernen New York ganz, ganz toll performt; es ist eine wahre Freude den Herren Van der Bellen und Stocker sowie Frau Meinl-Reisinger dabei zuzusehen, wie sie sich auf der großen, internationalen Bühne und damit vor der gesamten Weltöffentlichkeit blamieren – es fehlt nur noch Herr Babler, der ja zumindest darin geübt wäre, in der US-amerikanischen Metropole an einer Straßenlaterne zu lehnen.
Ein paar entspannte, mit Steuergeld finanzierte Urlaubstage am Hudson River und der Ruf Österreichs ist völlig ruiniert; das muss man als Tourist auch erst einmal zustande bringen; begleitet wird die "Staatsspitze" von einer sinnlos aufgeblähten Entourage samt Doris Schmidauer im Gepäck; was des Präsidenten Gattin bei der UN-Generalversammlung verloren hat, wurde bislang nicht beantwortet.
Aber der Reihe nach:

Quelle: https://www.facebook.com/alexandervanderbellen/videos/hallo-aus-new-york-city-wo-bei-der-uno-generalversammlung-in-den-nächsten-tagen-/965432299937135/ (Screenshot)
Zuallererst richtet Van der Bellen Israel aus, es möge sich doch seiner Kriegsverbrechen bewusstwerden, die es u.a. im Westjordanland und in Gaza zu vertreten hätte; nun ist das inhaltlich zwar richtig, dafür aber nicht allzu klug bzw. diplomatisch, eine solch durchaus heikle Botschaft auf der internationalen Bühne zu überbringen; international wird das, gelinde gesagt, als diplomatischer Fauxpas gehandelt und wirft letztlich auch die Frage auf, ob Österreich von seiner bisherigen "Linie" zu Israel abweicht bzw. inwiefern die Aussage Van der Bellens mit der Regierung abgestimmt war; so oder so hat Van der Bellen mit seiner "patscherten" Wortwahl für Aufsehen und harsche Kritik aus Israel gesorgt; dessen Außenminister, Gideon Sa`ar bringt es auf den Punkt: Es handle sich um "falsche Anschuldigungen von jemandem, der ein Land vertritt, dessen Vergangenheit mit den schwersten Verbrechen gegen die Menschlichkeit und das jüdische Volk verbunden ist".
Diplomatisch nicht minder "erfolgreich" war unsere Außenministrantin; die hat sich vor Ort mit ihrem iranischen Amtskollegen Abba Araqchi unterhalten und die "Notwendigkeit zu einer Rückkehr zur Diplomatie und einer Deeskalation der Lage in der Region" eingemahnt – Chapeau, das muss einem zuerst einmal einfallen; gemeinsam mit Pakistan(!) will sich Meinl-Reisinger im Sicherheitsrat der UN für Deeskalation, Diplomatie und eine regelbasierte Weltordnung einsetzen – woran der Sicherheitsrat schon bislang immer gescheitert ist, wird mit österreichischem Support mit Sicherheit gelingen …

Quelle: https:// www.instagram.com/p/Ddl-R8wAs_8/?img_index=3 (Screenshot)
Ja, und unser Verlegenheitskanzler Stocker will die Bemühungen der UN unterstützen, ein Regelwerk für künstliche Intelligenz zu schaffen; dabei klingt sein "Wunsch", dieses Regelwerk müsse international gelten und dafür sorgen, "dass die Entscheidungen beim Menschen bleiben", wie der Brief eines Kleinkindes an das Christkind; denkt Stocker allen Ernstes, die USA und China würden sich etwa einem solchen legistischen Klamauk unterwerfen?
Resümierend ist also festzuhalten, dass die Anzahl der österreichischen Delegationsteilnehmer extrem groß war, die Erfolge dafür aber unter der Grenze des Wahrnehmbaren liegen.
Nur Bundespräsident Van der Bellen konnte für Aufsehen sorgen; es ist dem 82-Jährigen gelungen, in New York zumindest einen, wiewohl recht negativen, Eindruck zu hinterlassen; was vom teuren Ausflug in die USA allerdings bleiben wird, sind Lichtbilder der mitgereisten Fotografen für die Familien-Fotoalben der "Staatsspitze"; das ist ja immerhin etwas …
Chr. Brugger
23/09/2026
