Wunder gibt es immer wieder …
Wozu Österreichs Fußball-Nationalmannschaft der Herren fähig ist, hat sie in der Schlussphase des Spieles gegen Algerien recht eindrücklich bewiesen: Nachdem man Algerien freiwillig und uneigennützig die Chance gegeben hat, mit dem Ausgleich zum 2:2 nicht nur ins Spiel zurückzukommen, sondern auch die Möglichkeit zu haben, ebenfalls am 16-tel Finale teilzunehmen, haben Alaba, Laimer & Co den "Wüstenfüchsen" für 2 Minuten das Glücksgefühl zugestanden, endlich Revanche für die "Schweinerei von Gijon" genommen zu haben – frei nach dem Motto, lieber spät als gar nicht …

Quelle: https://www.oefb.at/oefb/News/Nationalteam-Match-ALG-AUT (Screenshot)
Als man sich dann allerdings dessen gewahr wurde und realisiert hat, mit dieser karitativen Aktion selbst Gefahr zu laufen, aus dem WM-Turnier auszuscheiden und vorzeitig abreisen zu müssen, hat unser Saša der Fußball-Welt noch einmal gezeigt, wo in den europäischen Ostalpen der Hammer hängt.
Davor hat unser aller "Fußballgott" Marco A. den Algeriern nach dem 2:3-Geschenk lautstark gestikulierend erklärt, dass man sich als Dank für die kostenlos-altruistische Therapieeinheit zur Überwindung der posttraumatischen Erfahrungen vom 25.06.1982 erwarten würde, noch einmal einnetzen zu dürfen, damit er selbst noch Torschützenkönig dieser WM werden könnte.
Es kam, was also kommen musste und nachträglich zur Sensation erhoben bzw. als "Wunder von Kansas" in die ÖFB-Fußballhistorie eingehen wird – das Tor zum 3:3.

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Nach dem Spiel ist bekanntlich vor dem nächsten Spiel; am 02. Juli 2026 hat Österreich dabei in Los Angeles wiederum selbst die Chance, Revanche zu nehmen – für die sportliche Höchststrafe von Valencia, die uns Österreicher anlässlich der EM-Qualifikation am 27.03.1999 gegen Spanien ereilt hat.
Es gilt zwar in Fachkreisen als äußerst unwahrscheinlich, wir könnten gegen die von Luis de la Fuente befehligte "Spanische Armada" mit 9:0 gewinnen; ein 2:1, wie am 03.06.1978 bei der WM in Argentinien, sollte aber im Bereich des Möglichen angesiedelt sein; dann bekämen wir es mit dem Sieger der Partei Portugal gegen Kroatien zu tun, einer recht einfach lösbaren Aufgabe; und wenn bis dorthin endlich auch die Franzosen ausgeschieden sind, ist die Tür zum Semifinale bereits weit offen.

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Unterstützung sollte Österreich im SoFi Stadium von Inglewood, Los Angeles County, von einem 137-jährigen "Fanboy" zuteilwerden, der es sich vermutlich nicht nehmen lassen wird, in einer der Premium-Suiten Platz zu nehmen; an Fußball war der Ex-Politiker bekanntlich nie interessiert, an Österreich und Spanien aber durchaus.
Chr. Brugger
29/06/2026
