Sport

Noch ehe das Ergebnis des ersten Skiweltcuprennens der heurigen Saison offiziell vorliegt, stellt man sich hierzulande, medial untermalt, längst die Frage, was denn – speziell von unserer holden Weiblichkeit – zu erwarten wäre.

Noch ist am Rettenbachferner über Sölden im Ötztal nicht(s) angerichtet; via Lifecam (https://soelden.panomax.com/rettenbach) kann sich jeder Interessierte ansehen, wie eine "Mondlandschaft" (Süddeutsche Zeitung vom 06.11.2018 unter Bezugnahme auf den US-Amerikaner Ted Ligety) aussieht, in der in etwas mehr als 14 Tagen die Weltcupsaison 2023/24...

Rund 100(!) Millionen Euro stehen dem österreichischen Skiverband (ÖSV) zur Verfügung, um jährlich unter Beweis zu stellen, dass wir uns in unterschiedlichen Randsportarten (Ski Alpin, Biathlon, Snowboard, Ski Nordisch etc.) zur "Weltspitze" zählen dürfen; "Herzstück" des Verbandes ist dabei der alpine Skirennlauf, dem medial, zumindest in...

Über den Status einer Randerscheinung ist der Alpine Skirennsport in seiner knapp 100-jährigen Skigeschichte nie hinausgekommen; manche, vor allem in Österreich, vermeinen zwar immer noch, wir hätten es mit einer "Weltsportart" zu tun; das ändert allerdings nichts am objektiven Befund, dass der alpine Skirennsport dem Untergang geweiht und vor...

Ganz ehrlich und gleich zu Beginn: Hätte man mich nicht eingeladen, nach Meribel & Courchevel wäre ich weder dieser Tage noch sonst irgendwann gereist; Skifahren ist meine Sache nicht ...

Dank Klimawandel werden heutzutage und hierzulande zwischen Weihnachten & Neujahr Temperaturen im Nahbereich von +20 Grad Celsius gemessen, vom jahreszeitüblichen Schnee ist folglich selbst in höheren Lagen weit und breit nichts zu sehen.

Seit Oktober (Sölden) sind auch die Vertreter der Randsportart "Ski Alpin" wieder rennmäßig aktiv, so Bewerbe nicht wegen chronischem Schneemangel abgesagt werden müssen.

Die zweiundzwanzigste Fußball Weltmeisterschaft ist vorbei, damit, am Tag danach, bereits Geschichte; wie immer, bei solchen Anlässen, bleibt zwangsläufig die Frage, was einem davon in Erinnerung bleiben wird: Vor allem sportlich, aber auch, wie bei solchen Großereignissen üblich, was andere Bereiche anbelangt.

Der Autor der titelgebenden Novelle, Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff, ist am 26.11.1858, also vor 175 Jahren verstorben; das ist, zumindest meiner Ansicht nach, Anlass genug, ihn, wenn auch unter anderen Vorzeichen, wieder oder noch einmal auf der Bühne des Weltgeschehens auftreten zu lassen.

Geht es nach den Frauen unserer Fußballnationalmannschaft, die ab heute bei der Europameisterschaft in England für Furore sorgen wollen, könnten sie nach 2017 ein weiteres "Sommermärchen" schreiben; seit dem Halbfinaleinzug vor 5 Jahren sei es zu einem "Wendepunkt in der öffentlichen Wahrnehmung" gekommen, "wir haben nun eine andere Strahlkraft"...